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Bericht und Bildergalerie vom Metalfest 2011, Dessau

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Zeitgleich beben in der Schweiz, in Österreich und natürlich in Deutschland die Bühnen. Und weil drei eine so schöne Zahl ist, gibt es mit Amon Amarth, Amorphis und Primordial auch noch die vergangenen drei Soundcheck-Gewinner live zu erleben.

Das Metalfest Dessau hat sich gegenüber dem Vorjahr organisatorisch, aber auch publikumstechnisch (ca. 9.000 Besucher) stark verbessert. Die ungeliebte zweite Bühne ist aus dem schmucklosen Hangar befreit und befindet sich jetzt unter einem großen Zelt nahe dem Zeltplatz. Dadurch können Highlights wie While Heaven Wept oder Watain mit frischer Luft genossen werden.

Aber vor allem auf der Hauptbühne gibt es jede Menge hochkarätigen harten Stoff. So liefern am frühen Freitagabend neben Primordial vor allem Rage eine ziemlich unterhaltsame Show. Nach Alan Averill hat es jeder folgende Sänger schwer – doch Rage-Chef Peavy meistert die schwere Aufgabe mühelos. Leicht enttäuschend präsentieren sich Cradle Of Filth, die erst gegen Ende des Sets mit Klassikern wie ‘The Principle Of Evil Made Flesh’ begeistern. Amon Amarth dagegen setzen von Beginn alles auf Triumph und stellen die Bühne unter Dauerfeuer. Da stürmt sogar Entombed-Fronter Lars Göran Petrov bei ‘Guardians Of Asgaard’ die Bühne, um sich den Gesang mit Johann zu teilen, bevor er Tag eins mit seiner eigenen Band und einem Klassikerset zufrieden in die Zelte schickt.

Tag zwei wartete mit dem ersten Deutschland-Gig von Hell auf. Großes Kino auf der Hauptbühne, auch wenn das Ansteck-Mikro zunächst reichlich seltsam anmutet. Ansonsten herrscht am frühen Abend mit Misery Index und Ansagen-Gott Helmuth (Belphegor) der Brutalo-Hammer, bevor Wintersun eine gelungene Rückkehr feiern. Hits des Debütalbums wie ‘Sleeping Stars’ oder ‘Death And The Healing’ werden genauso gefeiert, wie das erste neue Stück ‘The Way Of The Fire’. Noch getoppt wird der Abend durch die ewig jungen Saxon sowie unsere aktuelle Titelheldin Angela Gossow mit ihren Jungs von Arch Enemy (auch wenn der Sound eher schwach ist).


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Amorphis kündigen "Stream From The North Side" an

Amorphis haben sich 1990 gegründet. Wer rechnen kann, dem dürfte schnell einleuchten, dass die Finnen dieses Jahr ihr 30. Bandjubiläum feiern. Selbiges wollten Frontman Tomi Joutsen und Co. eigentlich so richtig mit einer zünftigen Tournee zelebrieren, die aufgrund der Corona-Krise verschoben werden musste. Stattdessen will das Sextett seine Fans nun mit zwei Live-Stream Shows am 3. und 4. Juni bespaßen. Schmankerl zum Festtag Gitarrist und Gründungsmitglied Esa Holopainen kommentiert hierzu: "Amorphis haben schon viele Nachfragen für einen Live-Stream erhalten. Also haben wir jetzt zwei verschiedene Jubiläums-Shows geplant, die für die Fans live übertragen werden. Niemand weiß, wie lange diese Situation…
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