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Biff Byford: Bands müssen einzigartig und charismatisch sein

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Musikindustrie ist sehr kompetitiv

Saxon-Frontmann Biff Byford ist mit seiner Band schon länger im Metal-Kosmos unterwegs als die meisten anderen. Wenn also jemand Tipps an junge Bands weitergeben kann, dann ja wohl er. Und genau das tat der Brite kürzlich in einem Interview mit Tulsa Music Stream, als er gefragt wurde, wie man es in der kompetitiven Musikindustrie heute schaffen kann, erfolgreich zu werden.

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„Es ist in der Tat sehr kompetitiv“, bestätigt Byford im Interview. „Und man muss dazu auch noch eine Menge Glück haben. Natürlich auch Talent und alles andere, was dazugehört. Aber das Wichtigste ist, auf einen Song oder mehrere zu kommen, die die Leute wirklich abholen. Und das ist sehr schwierig.“ Saxon haben mit ihrem vor Klassikern strotzenden Katalog oft einen guten Riecher gehabt – viele der Songs sind heute aus der Metal-Welt nicht mehr wegzudenken. Und die meisten davon hat Biff geschrieben, als er selbst noch sehr jung war.

Glück und Charisma

Aber es gibt laut seiner Meinung auch noch einen anderen Weg: „Das Greta Van Fleet-Ding, wenn eine Band genau klingt wie eine andere und dadurch berühmt wird, ist natürlich auch eine Möglichkeit. Aber ich denke, man muss mit etwas eher Einzigartigem ankommen.“

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Aber genau da liege die Schwierigkeit. Biff Byford erklärt, dass es sehr schwierig sei, irgendwem Tipps fürs Song-Schreiben zu geben. Aber das wäre der Kern des Erfolgs. Man müsse ein gutes, passendes Image haben, anständige Songs schreiben und diese dann so performen, dass es die Leute umhaut. „Und es muss etwas Charismatisches in der Band geben“, führt der Sänger fort. „Entweder ein Mitglied oder die ganze Gruppe oder einfach irgendetwas, das einen von allen anderen abhebt. Aber die Chemie innerhalb der Gruppe muss ebenfalls stimmen. Irgendwann realisiert man das, und dann muss man immer weitermachen. Wie in unserem Song ‘Never Surrender’!“


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