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Heaven Shall Burn
God bless you, Black Sabbath!

Black Sabbath in Berlin: Ozzy, Iommi und Butler sagen Deutschland „Lebewohl!“

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Voller Erwartung und Vorfreude war unsere METAL HAMMER-Delegation, als sie sich gestern fast vollzählig auf den Weg zur ausverkauften Berliner Waldbühne machte. Wer hätte das schon verpassen wollen? Die wahrscheinlich letzte Gelegenheit, Black Sabbath live in Deutschland zu sehen. Oder sagen wir’s ganz einfach: Ein Magazin wie unseres hätte es ohne die Erfinder des Heavy Metal wohl nie gegeben. Ein Pflichttermin also!

Und die Waldbühne bietet die perfekte Bühne für dieses fast schon historische Ereignis: Der so imposante wie geschichtsträchtige Nazi-Bau hat längst seine negative Aura abgestreift und ist zum Ort magischer Momente und schöner Erinnerungen geworden. Dieser Abend sollte sich letztlich in solch übergroße Kategorien einordnen lassen!

Drumsolos, Verschnaufpausen und andere Großartigkeiten

Zunächst handelt es sich bei der „The End“-Tour um einen Konzertreigen, der fast in Originalbesetzung stattfindet. Einzig Schlagzeuger Bill Ward wurde daheim gelassen. Die Querelen um diese Tatsache sollen uns hier egal sein, schließlich feiern wir etwas Großes! Ozzy Osbourne, Tony Iommi und Geezer Butler – wem das nicht genug ist, der ist selbst Schuld. Und der Ersatz für Ward? Er ist der großen Aufgabe gewachsen. Sein vergleichsweise jugendliches Alter, seine imposante Statur und sportliche Agilität kommen der Performance der gesamten Band durchwegs zu Gute. So gewährt Tommy Clufetos den alten Recken zur Set-Halbzeit dann auch eine etwa zehnminütige Verschnaufpause: Mit seinem virtuosen Drum-Solo begeistert er mehr als 20.000 Menschen, von denen ihm jeder seinen großen Auftritt und (vor allem) Ozzy die wahrscheinlich nötige Pause zu gönnen scheint.

Nach über 40 Jahren Band-Geschichte und einem bewegten Leben – mit den dazugehörigen Höhen und Tiefen – steht Herr Osbourne noch immer dort oben. Und auch wenn seine Stimme an mancher Stelle schwächeln mag und seine Beweglichkeit mitunter der eines Greisen gleicht: Seine Aura, seine überaus sympathische Art und vor allem seine offensichtliche Freude an der Sache Sabbath prägen letztlich den Eindruck, der bleibt. Und der vom Kampf gegen den Krebs geschwächte Iommi? Man merkt es ihm nicht an. Er ist noch immer ganz der Gitarren-Gott, der die schwergewichtigsten Riffs dieser Erde und die lieblichsten Soli mit einer unvergleichlichen Leichtigkeit darzubieten vermag. Auch Butler ist durchweg souverän und meistert seinen großen Auftritt beim Bass-Intro zum Klassiker ‘N.I.B.’ mit Bravour.

God bless you, Black Sabbath!

Apropos Klassiker: Das Set der „The End“-Tour ist voll davon! Kein Song erschien nach 1976. So begeistern auch in Berlin ‘Black Sabbath’, ‘War Pigs’, ‘Hand Of Doom’ und als Zugabe ‘Paranoid’, mit dem die ihrer damaligen Zeit vorausgeeilten Briten einst gar eine Hit-Single veröffentlichten. Ein würdiger Abschluss für einen Abschluss, sozusagen.


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