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Heaven Shall Burn

Blind Guardian: Die wahre Geschichte hinter ‘The Bard’s Song’

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Deutschlands beste Metal-Band kommt aus einer Stadt im Schatten: In Krefeld gründeten vier Freunde einst BLIND GUARDIAN, die im Laufe ihrer 30-jährigen Karriere Millionen Alben verkauften, die ganze Welt bereisten, und doch immer wieder an den Niederrhein zurückkehrten. Nun erscheint BEYOND THE RED MIRROR, ihr zehntes Album. METAL HAMMER geht gemeinsam mit Sänger HANSI KÜRSCH, den Gitarristen ANDRÉ OLBRICH und MARCUS SIEPEN sowie Schlagzeuger FREDERIK EHMKE auf Spurensuche in der Heimat der Barden.

>>> Review: So gut ist das neue Blind Guardian-Album BEYOND THE RED MIRROR

Siehst du die Kirche dort?“, sagt der Sänger, und deutet auf einen Turm, auf den man von der Spitze der Burg herabblickt. „Im Haus nebenan wohnt meine Mutter. Dort bin ich aufgewachsen, in nächster Nähe zur Burg Linn.“

Die im 12. Jahrhundert errichtete Burg hat ihre Spuren im Werk von Blind Guardian hinterlassen – mehr, als es selbst eingefleischte Fans ahnen. Der größte Band-Hit, ‘The Bard’s Song – In The Forest’, heute unsterbliche Hymne über Hobbits, Zwerge und Elfen, war einst als Lied über die Burg Linn gedacht. Hansi führt an den Ort, der ihn zu diesem Stück inspirierte – ein tiefer, von einem Eisengitter bedeckter Schacht mitten in einem Saal der Burg.

>>> Diskografie: Die Blind Guardian-Klassiker im Härtetest

Er ist mehrere Meter tief, der Blick reicht aber nur einige Zentimeter weit, bevor der Schacht von Dunkelheit umhüllt wird. In grauer Vorzeit diente er als Verlies – und später als Inspirationsquelle für einen der bekanntesten Songs der Metal-Welt.

Ich hatte damals, während eines Besuchs der Burg, die Idee, ein Lied über eine Mutter zu schreiben, die dort unten im Verlies eingesperrt ist“, erinnert sich Hansi. „ Als ich zu Hause war, setzte ich mich direkt an die Gitarre und schrieb das Picking von ‘The Bard’s Song’.“


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