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Bring Me The Horizon: Musik, Kinder und Prioritäten

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Bring Me The Horizon-Frontmann Oli Sykes erklärte vergangenen Dezember, dass die Band dringend eine kreative Pause nötig hätte. Die Arbeit an POST HUMAN: NEXT GEN (2024) habe ihn schlichtweg überlastet. Seine derzeitigen Verpflichtungen sind dahingehend nicht wirklich eine Entlastung. Am diesjährigen Muttertag verkündete der Sänger zusammen mit seiner Partnerin, dass sie Zwillinge erwarten. Am 16. Juli wurde die Geburt von Grey und Zélia bekanntgegeben.

Eine notwendige Pause

Im Interview mit NME verriet Sykes nun, dass eigentlich noch vor den Sommer-Festival-Shows in diesem Jahr neue Musik veröffentlicht werden sollte. „Ich wollte dieses Jahr neue Musik rausbringen. Ich habe so viel aus dem NEXT GEN-Archiv, das ich der Welt zeigen möchte.“ Demnach habe er Label und Management kontaktiert und gesagt:„Es ist fast soweit. Wir haben zwölf Songs, und sie sind alle der Hammer. Sie sind so nah dran, dass wir die erste Single vor Rock am Ring und die zweite vor Reading und Leeds rausbringen.“

Diese Pläne wurden nach der Geburt der Zwillinge auf Eis gelegt. „Die Musik wird kommen, aber sie ist einfach nicht das A und O“, sinniert Sykes. „Uns ist klar geworden, dass wir nicht noch eine Platte rausbringen müssen, nur um eine herauszubringen. Die meisten Bands würden für zwei Jahre zurückziehen und eine richtige Pause einlegen. Man muss das nicht tun, aber ich möchte es, und es macht mir Spaß. Wenn es nicht passiert, dann passiert es nicht.“

Weiterhin erklärt der Sänger hin- und hergerissen zu sein, weil er die Erwartungen an neues Material in diesem Sommer nicht erfüllen könne. Er betont jedoch gleichzeitig die Bedeutung der Familie: „Es gibt andere Dinge, die in meinem Leben jetzt wichtig sind, und ich muss sicherstellen, dass sie an erster Stelle stehen.“ Dennoch glaubt Sykes, dass die Verzögerung schlussendlich sowohl der Band als auch den Fans zugutekommt: „Letztlich wird das den Prozess unterstützen und uns helfen, wirklich gute Musik zu machen. Das spüre ich jetzt schon. Ich bin zuversichtlich, dass es der Band gut geht, und wir gut vorankommen. Wir müssen uns nicht verbessern. Das wird dem Output zugutekommen.“

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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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