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Interview

Bring Me The Horizon & Yungblud: Passt zusammen wie Schokolade

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Bring Me The Horizon haben im Laufe ihrer Karriere nie große Angst vor stilistischen Änderungen gehabt, was ihre Musik anbelangt. Mit der letzten Platte AMO (2019) gelang ihnen aber der bisher größste Sprung vom einem zum nächsten Album, wenn man sich zum Vergleich den Vorgänger THAT’S THE SPIRIT von 2015 in Erinnerung ruft. Auf AMO gastierten zudem auch andere Musiker wie unter anderem Grimes und Dani Filth.

Das blieb nicht das letzte mal, dass Bring Me The Horizon gemeinsame Sache mit anderen Künstlern machten: Für ihre neuste Single ‘Obey’, die diese Woche herauskam, holte sich die Band den ebenfalls britischen Musiker Yungblud (alias Dominic Harrison – kurz Dom) mit ins Boot, was womöglich für ein paar überraschte Blicke sorgte.

Der 23-Jährige wandelt Genre-mäßig in vielen Sphären von Hip-Hop über Pop bis Punk. Er wird voraussichtlich noch dieses Jahr sein zweites Studioalbum veröffentlichen. Bring Me The Horizon arbeiten derzeit selbst ebenfalls an neuem Material, was schon bald in Form von vier Veröffentlichungen unter dem Namen POST HUMAN erscheinen soll. Wie genau es zu der gemeinsamen Single kam, erzählten Frontmann Oli Sykes und Yungblud im Interview.

Bring Me The Horizon & Yungblud – eine recht überraschende Kombi! Wie kam es zu eurer Zusammenarbeit?

Oli: Ich und Jordan haben innerhalb der Band den Song ‘Obey’ geschrieben. Wir wollten für unser neues Material mit Leuten zusammenarbeiten, die die Rockmusik und die Szene gut repräsentieren. Es sollten aber auch Leute sein, bei denen man vielleicht nicht gleich vermuten würde, dass wir mit ihnen zusammenarbeiten würden. Da kam Dom dann in den Sinn.

Dom: Er hat mir den Song zugeschickt. Ich war zu der Zeit in LA und ich mag LA absolut nicht. Es ist viel zu verdammt sonnig dort. Mein ADHD (Hyperaktivitätsstörung) hat sich dort wirklich verschlimmert. Ich musste unbedingt irgendetwas loswerden – als hätte ich einen Dämon in meinem Kopf, der andauernd gegen Wände rennt und mir zuruft: „Hallo, mach irgendwas“ und dann hat Oli mir den Track geschickt und dadurch konnte ich meinen Dämon befreien und ein wenig im Raum herumlaufen lassen.

Kanntet ihr euch schon eine Weile?

Dom: Nicht wirklich. Wir haben uns auf ein paar Festivals getroffen und dann haben wir angefangen miteinander rumzuhängen und haben herausgefunden: Oh verdammt wir sind ziemlich ähnlich.

Wie ist eure Beziehung so zueinander?

Dom: Oli riecht gut und es ist schön mit ihm zu knuddeln. Ich habe keine Ahnung. Was würdest du sagen Oli? Hilf mir!

Oli: Es ist einfach sehr entspannt zwischen uns. Wir verstehen uns einfach und interessieren uns für das gleiche Zeug. Ich fühle mich meist wohl in Doms Nähe und das geht mir nicht bei vielen Menschen so. Ich bin recht schüchtern und diese Schüchternheit verliere ich in Doms Nähe. Wir kommen sehr gut miteinander klar. Nichts an dieser Zusammenarbeit fühlte sich irgendwie gezwungen an, was sehr cool ist. Wenn wir zuvor mit Leuten zusammengearbeitet haben, kam es vor, dass ich diese zuvor noch nicht einmal getroffen habe. Und das mag ich nicht. Ich möchte mit den Leuten gern befreundet sein mit denen wir zusammenarbeiten; ich möchte sie kennenlernen und dass es sich natürlich anfühlt.


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