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Bullet For My Valentine live

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Wenn die walisischen Buletten kommen, dann ist die Hütte voll! Bullet For My Valentine beweisen bei ihrem ausverkauften Gig in der Hamburger Markthalle, dass sie derzeit zu den zugkräftigsten Bands im Metalzirkus gehören – nicht zuletzt, weil sie auch eine jüngere Fangemeinde ansprechen, um es mal vorsichtig zu formulieren.

Zwei Dinge allerdings stoßen bei ihrem Gastspiel im überdimensionalen Brutkasten Markthalle sauer auf: Erst gibt es keine Vor-Band, was bei Eintrittspreisen im Bereich von 30 Euro durchaus grenzwertig ist. Spielen sie dann ein extralanges Set, um das Fehlen eines Supports auszugleichen? Schwer getäuscht: Gerade mal 14 Songs und 70 Minuten gönnen Bullet For My Valentine ihrem (anfangs vor Freude) tobenden Publikum, das vom ersten Akkord an einen brutalen Moshpit entfacht und jeden Refrain aus voller Kehle mitgrölt. Keine Frage, die Stimmung ist bombig und die Musiker erweisen sich einmal mehr als hervorragende Live-Band, bei der alles von vorne bis hinten perfekt durchgeplant ist.

Song-technisch gibt es einen gelungenen Querschnitt aller drei Alben auf die Ohren, wobei die Hits ihres gefeierten Debüts THE POISON (wie „Tears Don’t Fall“, „All These Things I Hate (Revolve Around Me)“ oder „4 Words (To Choke Upon)“) die größte Ekstase auslösen. Doch auch bei den Tracks des aktuellen Albums FEVER erweist sich der gellende Kehlen-Chor als textsicher und schmerzfrei.

Als dann kurz vor halb elf die Lichter angehen, ist zwar jeder Anwesende amtlich durchgeschwitzt – doch auch wenn der Gig an sich hervorragend war, bleibt der fade Beigeschmack, ein wenig übervorteilt worden zu sein. Schade, nur drei oder vier Songs mehr und niemand hätte sich beschwert.

Setlist
Your Betrayal
Fever
Waking The Demon
All These Things I Hate (Revolve Around Me)
Tears Don’t Fall
Pleasure And Pain
4 Words (To Choke Upon)
The Last Fight
Say Goodnight
Scream Aim Fire
Begging For Mercy
Hearts Burst Into Fire
Hand Of Blood
Alone

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Iron Maidens 'The Trooper' mit russischem Akkordeon

Die russische YouTuberin Lady Chugun ist ohne Zweifel ein  musikalisches Multitalent (siehe ihren Kanal) und schon seit einigen Jahren aktiv. Die junge Dame ist nicht nur eine äußerst fähige Gitarristen, sondern auch mit dem Bayan (einer russischen Akkordeon-Variante) überaus fingerfertig - beachtet man unter anderem, wie sie Lead- und Rhythmusgitarre gleichzeitig auf ihrem Instrument umsetzt. Seht hier die faszinierende Version von 'The Trooper': https://www.youtube.com/watch?v=bHC8NZ8TLC0 https://www.metal-hammer.de/die-metal-hammer-september-ausgabe-2017-arch-enemy-slipknot-wacken-open-air-paradise-lost-chester-bennington-u-v-a-895385/
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