Toggle menu

Metal Hammer

Search

Chuck Billy (Testament) spricht über seine Vorbilder

von
teilen
mailen
teilen

Jeder Mensch kommt irgendwann an einen Punkt, der das restliche Leben maßgeblich beeinflussen kann. Für Testament-Sänger Chuck Billy war dies ein Konzert von Kiss, wie er jetzt im Talk Louder-Podcast gegenüber Musikjournalist „Metal Dave“ Glessner und Dangerous Toys-Vokalist Jason McMaster verriet.

Ein lebensveränderndes Ereignis

Darauf angesprochen, was ihn zum Rock und Metal brachte oder vielmehr dazu veranlasste, selbst Musik zu machen, gab Billy folgende Anekdote zum Besten: „Es war mein erstes Kiss-Konzert, als ich zwölf Jahre alt war. Meine Tante hat meinen Cousin und mich bei der Show in San Francisco abgesetzt.“ Nachdem der junge Chuck die ersten Eindrücke verarbeitete, machte er sich „auf den Weg nach unten und ich glaube, ich bekam ein T-Shirt mit Gene Simmons, der Blut auf mich spuckte. Es war wie ein ‚Oh mein Gott’-Moment. Feuer spuckend, Blut spuckend, nur dieser Dämon da oben… Er hat mich wirklich gefangen genommen. Von diesem Zeitpunkt an stand ich mit meinem Tennisschläger in meiner Garage im Hinterhof und versuchte, Gene Simmons zu sein.“

Empfehlungen der Redaktion
Chuck Billy (Testament): Kollaboration mit Hatebreed?
Weiterhin erzählt Chuck Billy, dass er ursprünglich Gitarrist werden wollte, jedoch wohl nicht gut genug gewesen sei. Das habe ihn dazu veranlasst, Sänger zu werden. Dennoch: „Ich war schon immer Gitarrist. Ich liebte Ufo. Michael Schenker ist einer meiner Lieblingsgitarristen aller Zeiten. Und Thin Lizzy – ich bin ein großer Fan von Thin Lizzy. Ich liebe das Zeug. Und ich höre es heute noch.“ 

Der Zauber der Musik

Von „moderner“ Musik sei er indes kein besonders großer Fan, wie er angibt: „Ich gehe nicht raus, schaue und kaufe, was aktuell ist. Ich höre nur, was mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert und ein paar coole Erinnerungen in mir weckt.“ Heute ist es an ihm, seinen Fans ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Zudem ist Chuck Billy inzwischen selbst eine Metal-Legende und sicher auch Vorbild für viele junge Talente.

Während Testament kürzlich erst Remastered-Versionen ihrer ersten beiden Alben THE LEGACY und THE NEW ORDER veröffentlicht haben, läuft die Arbeit an einer neuen Platte auf Hochtouren. Zudem plant Billy ein Soloalbum, bei dem er sich Jamie Jasta (Hatebreed) mit ins Boot holen will.

Youtube Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen und dabei sparen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € – dieses und weitere attraktive Abo-Angebote jetzt sichern unter metal-hammer.de/abo!

teilen
mailen
teilen
Testament: Chuck Billy baut auf prominente Unterstützung

In wenigen Monaten erscheint die Biografie von Testament-Frontmann Chuck Billy ‘Holding My Breath: The Two Testaments Of Chuck Billy’. Dafür hat sich der Musiker prominente Unterstützung gesucht, unter anderem schreiben Rob Halford (Judas Priest) und Randy Blythe (Lamb Of God) ein Vor- und Nachwort. Wie Billy nun erklärte, habe die Kontaktaufnahme zu den beiden einige Überwindung gekostet. Eine Ablehnung wollte er nicht in Kauf nehmen. Die Zwei Leben des Chuck Billy „Ich musste mich echt überwinden, denn man fragt ja gern, will aber keine Absage bekommen. Es braucht einen Moment, bis man den Mut hat, zu sagen: 'Okay, ich bin…
Weiterlesen
Zur Startseite