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Kiss

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Als Kultband von ihren Anhängern oftmals frenetisch gefeiert, gewannen Kiss, nach The Beatles und The Rolling Stones, die meisten Goldenen Schallplatten. Durch schwarz-weiß geschminkte Gesichter, aufwändige Bühnenshows sowie eigens angefertigte Kostüme vermarkteten sich Kiss zum größten Teil selber und revolutionierten dabei das Merchandising. Zu ihren erfolgreichsten Songs gehören „I Was Made For Loving You“, „Detroit Rock City“ und „Shout It Out Loud“.

Die Ursprünge von Kiss gehen auf die Band Wicked Lester zurück, die 1971 von Gene Simmons (Gesang, Bass) und Paul Stanley (Gesang, Gitarre) gegründet wurde. Zwei Jahre später stießen Schlagzeuger Peter Criss und Gitarrist Paul „Ace“ Frehley hinzu und man benannte sich in Kiss um. Bereits auf dem Cover des Debütalbums, das 1974 unter dem Namen „Kiss“ veröffentlicht wurde, sah man die vier Musiker in charakteristischem Make-Up, welches sie auch bei Liveauftritten trugen und das sich schnell zum Markenzeichen entwickelte.

Erste nennenswerte Charterfolge konnten Kiss mit den Songs „C’m On“ und „Love Me“ erzielen, die 1975 auf ihrem dritten Album „Dressed To Kill“ erschienen. Mit einer deutlich glatteren Produktion brach die Band mit ihrem vorherigen Sound, der sich noch an hartem Garage Rock orientiert hatte. Vor allem aber machten sie immer wieder durch exzessive Live-Auftritte von sich reden, bei denen Pyrotechnik, Plateauschuhe und durch die Luft fliegende Musiker die Regel waren. Entsprechend gut verkaufte sich ihre erste Liveplatte „Alive!“, die mit vierfachem Platin ausgezeichnet wurde.

Im darauffolgenden Jahr folgte mit „Destroyer“ das nächste Studioalbum, das den Erfolg seines Vorgängers übertraf. Bis heute das erfolgreichste Werk der Band, gilt es unter Fans als das beste Kiss-Album. Zu dieser Zeit brach die Band in Japan den bis dato von The Beatles gehaltenen Besucherrekord auf Konzerten. Ihre erfolgreichste und bekannteste Komposition veröffentlichten Kiss 1979 – „I Was Made For Loving You“ verband den für die Band typisch harten Rocksound mit Elementen von Discomusik. In vielen Ländern rund um den Globus kam der Song auf den ersten Platz der Single-Charts. Auch das dazugehörige Album „Dynasty“ konnte sich in den Charts etablieren.

Nach weniger erfolgreichen Alben und einer Zeit, in der sich Kiss zum ersten Mal seit ihrer Gründung ungeschminkt präsentierten, begannen die Musiker 2000 eine Abschiedstour durch die Vereinigten Staaten, traten jedoch auch danach noch weiter auf und sind bis heute live zu sehen. 2009 und 2012 folgten mit „Sonic Boom“ und „Monster“ zwei weitere Tonträger mit neuem Studiomaterial.

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Diskografie
Wie sich Paul Stanley den Bandnamen Kiss ausdachte

Wie haben sich Kiss vor annähernd fünf Jahrzehnten ihren Bandnamen einfallen lassen? Der Legende nach soll Sänger Paul Stanley darauf gekommen sein, nachdem der damalige Schlagzeuger Peter Criss erwähnte, er hätte einst in einer Band namens Lips gespielt. Von Lips zu Kiss ist es nicht weit. In einem neuen Interview mit "The Project" (siehe Video) gab Stanley nun eine erweiterte Antwort auf diese Frage. Universeller Begriff "Ich dachte, dass es etwas wäre, das vertraut klingen würde unabhängig davon, wo auf der Welt du bist", erläutert Paul seine Überlegungen. "Es war diese Art von Name mit einem Wort wie diesem, bei dem…
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