Corey Taylor: Für Guns N’ Roses-Reunion mit dem Touren aufhören

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In einem Interview mit dem Las Vegas Review-Journal verkündete der Slipknot-Frontmann kürzlich, er würde mit dem Touren aufhören, wenn Guns N’ Roses in einer ganze bestimmten Konstellation auf die Bühne zurückkehren würden. „Niemand wäre mehr begeistert von dem Gedanken, das APPETITE FOR DESTRUCTION-Lineup wieder vereint zu sehen.“ Taylor hätte dem nichts mehr entgegenzubringen und würde, sollte es je soweit kommen, das Touren aufgeben.

Debüt-Konstellation

APPETITE FOR DESTRUCTION war 1987 das Debüt der US-amerikanischen Hardrock-Band und enthält Songs wie ‘Paradise City’ oder ‘Sweet Child O’ Mine’. Mehr als 30 Millionen Mal hat sich die Platte bis heute verkauft. „Es ist eines dieser Alben wo du dir einfach nur denkst ‚Heilige Scheiße!’. Du hörst es und du fühlst es, selbst wenn du kein Kenner der Musik bist, du fühlst es. Die Platte hat etwas so schmutziges, grobes und großartiges.“, so Taylor.

Groupie?

Das Guns N’Roses Konzert 1988 bezeichnet Taylor als bestes Konzert, dass er je gesehen hat. Damals trat die Gruppe im Vorprogramm von Aerosmith auf. „Ich würde zu jeder Show gehen. Sie waren meine Rolling Stones, meine Rock’ n’ Roll-Band. Das werden sie immer bleiben, auch wenn Axl versucht, den Namen in den Schmutz zu ziehen.“

Versöhnung statt Streit

Aktuell ist Axl Rose das letzte verbleibende Mitglied aus dem originalen Lineup. Nach 20 Jahren hätten er und Gitarrist Slash es nun endlich geschafft, ihre zerrüttete Beziehung zu reparieren. Natürlich hat dies sofort eine Flut an Spekulationen ausgelöst, die Band könnte eine Reunion des alten Lineups starten. Schon 2012 hofften die Fans auf dieses Ereignis – in diesem Jahr wurde die Band in die Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen.

Wir wissen jetzt zumindest, wie sehr Corey Taylor sich freuen würde. Aber ob er im Falle eines Falles wirklich seine Bühnenkarriere an den Nagel hängen will, soll er sich doch seinen Fans zuliebe noch einmal überlegen.

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