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Corey Taylor hatte einen „völligen Zusammenbruch“

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Corey Taylor hatte vor knapp drei Wochen seine Nordamerikatournee aufgrund von mentalen sowie körperlichen Problemen abgesagt. Nun hat sich der Slipknot-Frontmann diesbezüglich erneut zu Wort gemeldet. Denn bei Fans war Verwirrung aufgekommen, weil der 50-Jährige Ende März und Anfang April trotz seiner Schwierigkeiten vier Shows in Japan und den Philippinen spielen will.

Selbst nicht wiedererkannt

„Ich habe mich entschieden, dieses Video als Antwort auf das Feedback zu machen, dass gekommen ist, nachdem ich verkündet habe, dass ich meinen Tourneeabschnitt in Asien durchziehen werde“, gibt Corey Taylor in den Sozialen Medien zu Protokoll. „Ursprünglich sollte das im Statement erwähnt werden, das ich bezüglich meiner psychischen Gesundheit veröffentlicht habe. Die Wahrheit ist, ich verstehe, warum viele von euch sich aufregen. Deswegen werde ich es euch einfach erklären. Im Verlauf des letzten Jahres hatte ich einen kompletten und völligen Zusammenbruch.“ Hierbei sei es um Grenzen, psychische Gesundheit, Ego und Anspruchsdenken gegangen.

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„Das volle Programm“, urteilt Corey Taylor. „Das gipfelte in einem sehr, sehr realen Beinahe-Rückfall, bei dem ich mich selbst nicht wiedererkannt habe.“ Daher sei die Auszeit nötig. „Der Grund dafür, warum ich den Tour-Abschnitt in Asien aufrechterhalte, ist: Es dreht sich buchstäblich um vier Konzerte, es ist buchstäblich eine Woche. Ich werde schauen, wie es mir dabei geht, und es im Grunde einfach Tag für Tag angehen. Ich arbeite momentan an Selbstpflege, hole mir die Hilfe, die ich brauche, und umgebe mich mit meiner Familie. […] Ich tue derzeit einfach das Beste für mich. Es ist ein langer Weg. Und ich weiß nicht, was am Ende liegt, aber ich freue mich darauf. Ich habe Dankbarkeit dafür, und ich hoffe, ihr könnt ein wenig Geduld mit mir haben.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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