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Corona: Durchhalteparolen aus der Musikerwelt

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Noch viel mehr coronabedingte Freizeitberichte von Musikern und Bands findet ihr in der METAL HAMMER-Juliausgabe, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft per Mail bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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Die Pandemie trifft Musiker weltweit. Sie stürzt Künstler ins Chaos, zwingt sie und ihre Angestellten zum Abbruch von Tourneen und in eine Zeit ohne Live-Einnahmen. Doch genauso spornt sie zu neuer Kreativenergie, überfälligen Ruhepausen und Hilfsinitiativen an. Findet hier einige Auszüge.

Rob Halford, Judas Priest

„Hallo METAL HAMMER-Maniacs – ich hoffe, ihr seid alle sicher und gesund! Diese verrückte Zeit bringt in unserer metallischen Gemeinschaft das Beste in uns hervor, indem wir mit allen denkbaren technologischen Möglichkeiten in Kontakt bleiben und uns mit Abstand treffen, wenn wir können. Judas Priest arbeiten im Moment an neuem Metal-Material: Bereits vor dem Lockdown hatten wir eine Songwritingsession abgeschlossen, und nun bleiben wir wie ihr in Kontakt und teilen unsere Song-Ideen virtuell. Davon abgesehen ist euer Metal God in das gewaltige Arsenal von Filmen und Musik eingetaucht, das jederzeit im Internet erhältlich ist – ich fahre total auf die deutsche Serie ‘Dark’ ab und lese großartige Bücher meiner Lieblingsautoren wie Ken Follett oder Philip Pullman.

 

Wie ihr wisst, mussten die Priest-Shows verschoben und neu angesetzt werden. Checkt also weiterhin unsere offiziellen Seiten, um auf dem Laufenden zu bleiben. Ich bin stets auf meinen Instagram- und Facebook-Kanälen aktiv und genieße diese Art und Weise, mit euch zu kommunizieren; das ist sehr wichtig für die mentale Gesundheit. Bleibt stark, bleibt gesund, bleibt Metal! Alles Gute für euch!“

Lzzy Hale, Halestorm

„Wir sind froh, den Sommer zur freien Zeit erklärt zu haben, um ein Album zu schreiben. So mussten wir nur ein paar wenige Termine verschieben. Ehrlich gesagt bin ich aufgrund der Pandemie viel eingebundener als normalerweise: Ich habe zu wohltätigen Zwecken die YouTube-Show „Raise Your Horns“ via WeAreHear ins Leben gerufen, die jeden Freitag stattfindet. Zudem schreibe ich jeden Tag einen Song, nehme Gastbeiträge auf, absolviere Live-Auftritte im Netz. Mir wird nicht langweilig, doch die Tage zu unterscheiden, fällt mir immer schwerer. Ich habe vor fünf Jahren mein erstes Haus gekauft. Darin habe ich ein Studio und drei Schreibstationen. Zudem habe mich zu einer guten Köchin entwickelt. Wenn es mir mal nicht gutgeht, entfliehe ich auf den See, an dem ich lebe. Noch wurden Halestorm nicht zu hart getroffen, doch die Zukunft ist unsicher: Tourneen machen 90 Prozent unseres Lebens aus – emotional wie finanziell.

Wir leiden mit unseren Fans und den Roadies. Deshalb kooperieren wir mit Crew Nation Charity und haben die Bewegung #RoadieStrong gegründet, um Geld für hart getroffene Roadies zu sammeln. Ich selbst kann zum Glück auch kleine Dinge genießen: Ich habe wieder mit dem Malen begonnen, lerne die alte Kunst des Maschineschreibens, steigere in einer Therapie meine Selbstliebe, entdecke neue Rotweine und schreibe Musik. Empfehlen kann ich Bücher wie ‘Tunesmith’ (Jimmy Webb) und ‘Songwriters On Songwriting’ (Paul Zollo). Mein Live-Favorit ist aktuell DIO AT DONINGTON UK. Und ich liebe das neue Fiona Apple-Album! Horrorfans empfehle ich ‘Midsommer’ und ‘Girl With All The Gifts’. Auch beim Bingen von ‘Rock and Morty’ kann man nichts falsch machen.“

(c) Rob Halford

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Devourment: Der etwas andere Quarantäne-Clip

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen - scheint sich Devourment-Basser Dave Spencer gedacht zu haben. Und er wollte wohl auch kein typisches Quarantäne-Video machen, wie sie aktuell von allen möglichen Bands und Musikern aus deren Wohnbereichen sprießen. Spencers Bass-Playthrough-Video des Devourment-Tracks ‘Arterial Spray Patterns’ beginnt typisch in der heimischen Musizier-Ecke und auf dem Sofa. Doch dann schicken uns die Schnitte raus auf die Terrasse, in ein Baumhaus, in den Kofferraum seines Autos und sogar aufs Hausdach. Eben überall, wo man mit dem Bass posieren kann. Klar, es ist total bescheuert, aber genau deswegen macht es Spaß und ist visuell deutlich unterhaltsamer…
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