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Cradle Of Filth: Crew-Insider prangert Dani Filth an

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Zoë Marie Federoff und Marek „Ashok“ Šmerda haben mit ihrer Kritik am „unprofessionellen“ Management von Cradle Of Filth und Bandchef Dani Filth reichlich Staub aufgewirbelt. Nun hat sich ein Insider zu Wort gemeldet, welcher namentlich nicht genannt werden will, aber als Tontechniker einmal bei einem Festival für die britische Gruppe ausgeholfen hat. Er springt dem Ehepaar zur Seite.

Ausbeutung

„Ich habe einmalig mit Cradle Of Filth für ein Festival gearbeitet“, ist in dem Augenzeugenbericht bei Metal Stop zu lesen. „Ich bin für einen ihrer Tontechniker eingesprungen. Man sagte mir, sie könnten nur 150 Pfund pro Tag zahlen, was ich für sehr seltsam hielt angesichts ihres Status, der Tatsache, dass sie als Headliner bei dem Festival auftraten, und der Menge an Erfahrung, die sie hatten. Das normale Tageshonorar eines Tontechnikers liegt zwischen 300 und 450 Pfund, was vom jeweiligen Job und der Erfahrung abhängt.

Der Monitor-Tontechniker war ebenfalls ein sehr unerfahrener junger Kerl. Ich musste ihm sagen, was er mit dem sehr armseligen Equipment machen soll, das sie mir zur Verwendung gegeben hatten. Die Band war sehr liebenswert, ich bin gut mit ihr ausgekommen, doch man konnte spüren, dass es eine sehr ungleiche Balance innerhalb der Band gab. Ich finde, ich musste euch das schildern. Es ist nicht nur die Band, die ausgebeutet wird, es ist auch die Crew. Allzu oft wird die Crew in der Industrie ausgebeutet.

Aber zu sehen, wie Dani mit seiner Freundin auf teure Urlaube auf der ganzen Welt fährt [siehe unter anderem die Teneriffa-Fotos von Mitte August 2025 Anm.d.R.], während die anderen in einen Vertrag eingesperrt werden, bei dem sie nicht mit anderen Künstlern arbeiten können, ist absolut entsetzlich. Wenn sie alle ihren fairen Anteil am Kuchen bekämen, wäre das in Ordnung, doch den kriegen sie nicht. Er sollte ihnen zumindest einen fairen Lohn zahlen, immerhin betreibt er eine weltberühmte Band. Er muss das besser machen.“ 

Federoff und Šmerda beklagten ihrerseits, dass sie mit 150 Britischen Pfund pro Einsatztag nicht einmal ihre Lebenshaltungskosten abdecken können. Zudem hätten die „bedrohliche und missbräuchliche“ Atmosphäre sowie der Stress dazu geführt, dass die schwangere Keyboarderin ihr Kind verloren habe. Dani feuerte Ashok als Reaktion auf die Anschuldigungen und kündigte an, seine Sicht der Dinge darzulegen.

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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