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Gene Simmons: Finanzen reichen für die nächsten Generationen

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Gene Simmons redet am liebsten über welches Thema? Richtig: Kohle, Zaster, Bares, Moneten, Knete, Asche, Euronen, Dollar. Der Kiss-Bassist tat dies jüngst im The HoneyDew Podcast.  Im Gespräch mit Gastgeber Ryan Sickler philosophierte der 76-Jährige über den Wert des Geldes, welchen ihm seine Mutter beigebracht hat.

Eine Frage der Perspektive

„Es ist interessant“, findet Gene Simmons. „Unterschiedliche Kulturen denken unterschiedlich über Geld. Wenn man nicht jüdisch ist, ist ein gesparter Penny ein eingenommener Penny. […] Also wenn man kein Jude ist, sagen die Leute: Du bist sparsam. Aber wenn man Jude ist: Du bist verdammt geizig. Wenn mir jemand sagt, ich sei geizig, sage ich: Danke dir, ich bin schlau, wir sehen uns am Ende. Und die beste Rache an all den Leuten, die etwas über einen zu sagen hatten, ist, sie für einen arbeiten zu lassen. Hart und lange arbeiten. Arbeite hart, arbeite härter als dein Nachbar. Häufe dein Vermögen, was auch immer das ist. Und gut zu leben, ist die beste Rache.“

Darüber hinaus hat Gene Simmons in finanzieller Hinsicht nie im Hier und Jetzt gelebt, sondern stets an die Zukunft gedacht. Deswegen gilt für den Musiker: „Ich habe meine Finanzen in solcher Ordnung, dass die nächsten zwei bis drei Generationen versorgt sind. Daher muss man diversifizieren. Ich mache in Kryptowährung, Immobilien, Aktien, Anleihen, Termingeschäften, Rohstoffen.“ Dennoch habe er seinen Kindern nie Geld in den Arsch geblasen: „Weder Nick [Sohn] noch Sophie [Tochter] haben Taschengeld bekommen. Nein. Ihr wollt Geld? Dann müsste ihr etwas dafür tun. Mach dies. Ich weiß nicht — mäh den Rasen, putz dies, mach das. Dann verstehst du den Wert davon. Und dann musst du dich nicht bedanken. Du schuldest niemandem Geld.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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