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Dave Mustaine: „Metalheads sind sehr herzlich und bedacht“

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In einem Interview auf dem US-amerikanischen Festival Carolina Rebellion, zeigt sich der sonst so kratzbürstige Dave Mustaine überaus handzahm und hält für die Metal-Szene ausschließlich überaus warme Worte parat.

Manchmal könnte man den Eindruck gewinnen, der Job als Megadeth-Frontmann wäre Herrn Mustaine eher lästig. Jedenfalls, wenn man seinen zahlreichen Äußerungen über Periscope in letzter Zeit glaubt. Im Konflikt scheint er vor allem auch mit anderen Bands der Szene – 0b etablierte Künstler wie Metallica oder Nachwuchs-Bands ohne Gefühl für Melodi. Diesmal aber schlägt er versöhnliche Töne an. So weiß Dave das Verhältnis zu seinen Fans sehr zu schätzen und ist immer wieder überrascht davon, wenn er es schafft sie mit seiner Musik und seinen Texten zu beeinflussen:

Megadeth: Dave Mustaine zeigt “Hatern” den Mittelfinger

Jedes Mal, wenn etwas seltsames in meinem Leben passiert, dass für mich schlimm war und ich es bewältige, war es etwas über das ich mit jemandem sprechen konnte. Das sind Dinge, wo einem jemand manchmal einfach sagen muss ‘das wird schon wieder’.“ Genauso verhielte es sich mit seinen Texten. Viele Fans gaben ihm schon die Rückmeldung, dass die Musik von Megadeth ihnen in schwierigen Lebenslagen geholfen hätten, weil Mustaine durch die Texte zu ihnen gesprochen hätte. Das ehrt den 56-Jährigen.

Dave Mustaine ist davon überzeugt, dass es dieses Verhältnis von Künstler zu Fan in anderen Genres so nicht gäbe. Das liege vor allem daran, dass Metalheads so „herzlich und bedacht“ seien. Nur deshalb hätte er selbst, der in ärmlichen Verhältnis aufgewachsen ist, es zu etwas gebracht. Das möchte er Fans und auch jüngeren Bands nun zurück geben.

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Editorial METAL HAMMER 02/2026

Liebe Metalheads, erneut geht einer der Großen. Oft streitbar, aber immer verlässlich; nicht ganz oben, aber gerade deshalb von einem Kultgefolge gefeiert – und für manch einen Headbanger gar die bodenständigere und damit bessere Alternative zu Metallica: Dave Mustaine und Megadeth werden der Szene fehlen. Immerhin: Der Gitarrist und Sänger entscheidet sich aus freien Stücken, seine Band würdevoll zu beenden. Und er geht, natürlich, nicht ohne einen Knall. Zwar gibt sich der streitbare Rotschopf im Interview versöhnlich, doch schwingt zwischen den Zeilen immer wieder die alte Grantigkeit gegen die Welt und Metallica durch. Für unsere Titelgeschichte lässt uns der 64-Jährige…
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