David Draiman verteidigt Spotify in Neil Young-Zwist

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Von der konsequenten Aktion von Neil Young dürften die meisten musikinteressierten Menschen schon mitbekommen haben. Der Folk-Musiker hatte Spotify dazu aufgefordert, den Podcast des Comedians und Querdenkers Joe Rogan aus dem Programm zu nehmen, weil dieser Falschinformationen über Corona verbreitet. Da der Streaming-Dienst dabei nicht mitspielte, nahm Young fast seine gesamte Musik von Spotify (alle Lieder, an denen seine Plattenfirma Warner die Rechte besitzt).

Pure Vernunft sollte manchmal siegen

Nun melden sich in der Musikszene sowohl Für- als auch Gegensprecher von Neil Young zu Wort. Disturbed-Frontmann David Draiman zum Beispiel hat Spotify dafür gelobt, Youngs Forderung nicht nachgekommen zu sein. An Spotify-Chef Daniel Ek adressiert twitterte Draiman: „Ich applaudiere dir und Spotify dafür, dass ihr die richtige Entscheidung getroffen habt, die freie Meinungsäußerung beschützt und nicht vor dem Mob kapituliert habt. Ich mag nicht allem zustimmen, was Joe Rogan oder seine Gäste sagen. Aber sie haben das Recht, das Forum zu haben, um es zu sagen.“

Ex-Skid Row-Sänger Sebastian Bach stieß die womöglich etwas zu grundsätzlich ausgelegte Prinzipientreue von David Draiman allerdings übel auf. „Stell dir vor, du nennst dich einen Rocker, aber stellst dich dennoch auf die Seite irgendeines Kerles, der lieber einen Podcast als Neil Young hat. Du kannst weiter deinen Podcast hören, ich werde weiter Neil Young hören.“ Das wollte der Disturbed-Mastermind so nicht stehen lassen und antwortete: „Ich liebe immer noch Neil Young und werde ihn weiter hören, Bruder — und zwar auf die gleiche Art, wie ich dich liebe und weiter hören werde. Ich werde stets euch beide respektieren und bewundern, Bruder. Die einzige ‚Seite‘, auf der ich stehe, ist die Seite der Freiheit. Und es steht dir natürlich frei, deine Meinung zu haben.“

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Es stellt sich hier gewiss die Frage, wie weit das Recht auf freie Meinungsäußerung gehen darf. Wenn sich jemand gegen die Corona-Impfung ausspricht und damit das Leben von Menschen aufs Spiel setzt, wäre es an sich nicht verkehrt, dem Einhalt zu gebieten.

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