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Dee Snider: Meinungsfreiheit bedeutet nicht Arschlochsein

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Musk versteht laut Dee Snider Meinungsfreiheit nicht

Twisted Sister-Frontmann Dee Snider gibt in letzter Zeit gerne ein paar politische Aussagen von sich. Nun hat der Lockenkopf enthüllt, was er für den „größten Feind“ der Meinungsfreiheit hält, und argumentiert, dass Elon Musk, der Milliardär und Geschäftsmogul, der X (ehemals Twitter) besitzt und hinter Unternehmen wie Tesla oder SpaceX steht, ein Scherge dieses Feindes ist.

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Snider, der sich nicht spezifisch einer politischen Partei zuordnet, erklärte in einem Interview mit dem Radiosender 90.3 WMSC FM über eine „Fehlinterpretation“ des oft zitierten ersten Verfassungszusatzes der USA – eben jener, der die Meinungsfreiheit betrifft.

„Der größte Feind der Meinungsfreiheit ist die Fehlinterpretation dessen, was der erste Verfassungszusatz bedeutet. Elon Musk ist ein Verfechter davon, dass Meinungsfreiheit bedeutet, alles zu sagen, was man will, wann immer man will. Das ist nicht das, was gemeint war, als der erste Verfassungszusatz erstellt wurde.“

Musk gilt als großer Befürworter von Meinungsäußerung auf seiner Social Media-Plattform. Seit er das Ruder übernommen hat, können Nutzer wesentlich mehr posten. Das gilt natürlich auch für viel Quatsch, den manche Nutzer verzapfen. Daher wurde Musk mittlerweile oft für diese lockereren Inhaltsregeln kritisiert.

Nichts sagen, das jemanden gefährdet

Als Beispiele dafür, was der erste Verfassungszusatz in Bezug auf Meinungsfreiheit nicht schützt, führte der Sänger aus:

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 „Man konnte niemals etwas sagen, das jemandes Wohlbefinden gefährden könnte, sei es körperlich oder geistig. Nach dem Prinzip, dass man nie in einem vollen Kino ‚Feuer‘ schreien sollte, wenn es keinen Brand gibt, denn sonst könnten Menschen verletzt werden. Man kann keine Dinge zu Menschen sagen oder online posten, die andere psychisch verletzen könnten, ihr Leben geistig und/oder körperlich zerstören.“

In Bezug auf das Gesagte drängte Snider: „Das ist keine Meinungsfreiheit. Das ist Arschlochsein. Es gibt einen Unterschied zwischen ein Arschloch zu sein und seine Meinungsfreiheit zu nutzen.“ Abschließend wiederholte er: „Das ist ehrlich gesagt die größte Bedrohung: Die Fehlinterpretation dessen, was Meinungsfreiheit bedeutet.“


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