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Devin Townsend: Darum solltest DU für ein Meet&Greet zahlen

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Würdet ihr für ein Meet&Greet zahlen?

Das Für und Wider: Man kann seine Band treffen, die nach dem Konzert nicht mehr aus dem Backstage-Bereich herauskommt. Endlich den Stars nahe sein! Aber wieso sollte man dafür Geld bezahlen?

Genau diese Frage beantwortet Devin Townsend in einem Interview mit Noisey. Sein Hauptargument für bezahlte Fan-Treffen: Geld. Devin Townsend braucht 14.000 US-Dollar im Monat, umgerechnet 13.283 Euro. Wofür er das Geld genau braucht, lässt er offen. Es handele sich hierbei jedoch um einen Monat, in dem Devin Townsend und Band nicht auf Tour seien und dementsprechend keine Gage eingenommen wird.

Seine Tasche ist leer

Wenn wir keine Meet&Greets machen, können wir uns das alles nicht leisten“, sagt Townsend. Bands seien auf diese Extra-Einnahme angewiesen und beendeten eine Reise trotzdem nicht mit einem finanziellen Bonus.

Devin Townsend stellt auch die emotionale Belastung der Musiker in den Vordergrund: „Meet&Greets machen dich fertig, wenn du hypersensitiv auf äußerliche Einflüsse reagierst.“ Er wolle Fans treffen, aber als Musiker müsse man sich auf übertriebenes Lob oder Kritik einstellen.

Diese Herausforderung müssten Künstler für die Fans bewältigen: „Sie bezahlen für diesen Moment und deine Aufgabe ist es, geistig anwesend zu sein.“ Und nur bei Meet&Greets sei er für Fans da: Devin Townsend sagt in dem Interview, dass er nicht an der Bar angequatscht werden möchte. „Ich bin an der Bar, um mit meinen Freunden abzuhängen.“ Bands, die von sich aus Zuhörer an der Theke treffen, verstehe er nicht.

Das sagen seine Kollegen

Dave Meniketti, Frontmann der Glam-Rocker Y&T, sagte vergangenes Jahr, dass Fans bezahlt werden sollten, die Musiker zu treffen. Er bezeichnet Meet&Greets als Möglichkeit, Fans wie eine Kuh zu melken und „jeden Cent aus ihnen herauszuquetschen“. Für ihn seien seine Zuschauer Goldwert, denn sie hielten Y&T am leben. Die Band wurde 1974 in Kalifornien gegründet, das letzte Studioalbum, FACEMELTER, erschien 2010.


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