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Devin Townsend hasst Song-Koop mit Nickelback-Team

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In einem aktuellen Interview mit dem Decibel Magazine erklärt Devin Townsend, weshalb er einen Song hasst, den er gemeinsam mit einem US-Star-Produzenten-Team geschrieben und aufgenommen hat, das sich u.a. für Daughtry, die letzten Nickelback-Alben sowie die Scheiben diverser ‘American Idol’-Gewinner verantwortlich zeichnet.

„Ich bin vor zwei Monaten nach L.A. gefahren, weil einige Leute in meinem Umfeld meinten, die Unsicherheit meiner finanziellen Lage wäre gefährlich für meine Zukunft“, beginnt Townsend. „Dort schrieb ich einen Song mit besagtem Team (…) und ich hasse das Ergebnis so sehr, dass ich es kaum in Worte fassen kann.

Ich mag die Jungs, sie sind talentiert, aber (…) ich kann mir nicht 25 Jahre treu geblieben sein und dann versuchen, Leuten so was zu verkaufen“, zeigt sich Townsend integer. „Der Song ist alles, was ich an Musik nicht mögen kann, mit meiner Stimme darüber.

Das Songwriting läuft folgendermaßen: Das sind die Akkorde, die du im Sommer verwenden kannst, das sind die Akkorde für den Winter. Hier sind die Themen, die sich gut verkaufen. Es verläuft alles nach einem Schema“, gibt Townsend freimütig Einblicke.

„Es ist verdammt widerlich. Also habe ich allen gesagt, dass ich es nicht veröffentlichen werde und nun muss ich für die Aufnahmen bezahlen. Wenn du so eine Nummer rausbringen willst, zahlst du 50.000 an ein Rock-Radio. In dieser ganzen Szene bezahlst du für eine Nummer 1.

Wir haben z.B. über eine Akkord-Struktur von U2s JOSHUA TREE geredet, die wohl jedes mal funktioniert. Du schaust, was im Radio läuft und nimmst einfach das gleiche Tempo, die gleichen Akkorde… Leute machen Millionen damit“, so Townsend weiter.

Ich missgönne es ihnen nicht, ich finde es eher faszinierend und viele Leute, die damit zu tun haben, sind genial, in dem was sie tun. Aber für mich ist Musik der Ausdruck des Unaussprechlichen. Je älter ich werde, umso weniger scheint meine Musik andere Menschen zu ergreifen, (…) aber ich fühle, dass es genau das ist, was ich machen möchte.“

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