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Dickinson: Iron Maiden benutzen keine Backingtracks

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Iron Maiden sind durch und durch oldschool. Das verdeutlichte Frontmann Bruce Dickinson kürzlich im Interview beim australischen Radiosender Triple M. So kommt es für die britischen Heavy Metal-Veteranen nicht in Frage, Backingtracks zu verwenden, um gesangliche Defizite auszubügeln. Darüber hinaus stimmt das Sextett auch seine Saiteninstrumente nicht herunter, damit der alternde Sänger bestimmte Tonhöhen nicht mehr erreichen muss.

Echt von alter Schule

Die eigentliche Frage an Dickinson war allerdings eine andere und ziemlich undurchdacht. So wollte der Moderator wissen, wie es Iron Maiden hinbekommen haben, so viele Lieder vom aktuellen Album SENJUTSU in ihre aktuelle Setlist (der Tournee unter anderem zu besagtem Album) zu integrieren. Bruce entgegnete dem in bester Dickinson-Manier: „Das liegt daran, dass die Fans seltsamerweise tatsächlich die Musik mögen. Das ist schon bizarr, oder? Es ist ein wirklich komisches Konzept, bei dem die Leute tatsächlich auf ein Konzert gehen, um der Musik zuzuhören.

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Aber wir sind eben keine Modeikonen oder so etwas. Wir waren und sind kein Sternekochfraß, wir sind Fleisch und Kartoffeln. Und das ist geradeheraus. Die Lieder sind nicht zwingend geradeheraus, aber die Einstellung ist es. Und wir spielen die Stücke noch immer in der ursprünglichen Tonart. Wir stimmen nicht herunter oder so etwas. Außerdem spielen wir alles immer noch zu schnell, weil wir so begeistert sind. Nie haben wir zu Klicktracks oder einem Timecode gespielt. Denn ich sehe heutzutage viele Bands und denke mir: ‚Warte mal eine Minute — du hast gerade gesungen, ohne deine Lippen zu bewegen.‘

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Da fliegen also all diese Backingtracks von rechts und links durch die Gegend. Aber Iron Maiden machen das alles gar nicht. Alles ist analog und echt. In dieser Hinsicht sind wir irgendwie oldschool. Doch das macht sich bezahlt, denn das Publikum versteht, dass etwas Echtes heute zunehmend selten ist.“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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