Die Apokalyptischen Reiter: Improvisationskünstler

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Das komplette Interview mit Die Apokalyptischen Reiter findet ihr in der METAL HAMMER-Maiausgabe 2022, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

Wild, frei, ungezwungen, dabei gerne ein bisschen verkopft – so kennt man Die Apokalyptischen Reiter. Auf WILDE KINDER spielen sie das erneut voll aus. Die neuen Songs erzählen fast durchweg von zutiefst menschlichen Eigenschaften und Bedürfnissen, für die heutzutage oft kein Platz zu sein scheint. „Man kommt als Kind auf die Welt und wird dann – im positiven oder negativen Sinn – geformt und konform“, erläutert Volk-Man den philosophischen Hintergrund. „Man muss in den Kindergarten, in die Schule, auf Arbeit – man muss sich eigentlich immer anpassen, Strukturen und Regeln befolgen, und die Wildheit in sich selbst entweder verleugnen, bis man nicht mehr weiß, dass sie da ist, oder man lässt sie jedes Wochenende im Fußballstadion, auf dem Motocross-Platz oder beim Metal-Konzert raus.

So sind der Titel WILDE KINDER, der gleichnamige Song und viele andere Stücke des Albums, mehrdeutig zu lesen. Einerseits durchaus bezogen auf die Band selbst, andererseits auf die Hörer und die Gesellschaft im Allgemeinen. Sich auszuleben, zu spüren („Du musst dich deshalb ja nicht mit nacktem Hintern auf der Herdplatte setzen.“), nicht hängen zu lassen und aus dem deprimierenden Alltag auszubrechen, ist das Reiter-Mantra. Sein inneres Selbst zu erkennen und anzunehmen, davon handelt ‘Eisenhans’. Basierend auf einem der weiter hinten im Grimm-Buch stehenden Märchen begeben sich die Reiter auf esoterische Pfade.

Keine Schamanen mehr

„Im Prinzip geht es um die Initialisierung oder darum, wie das Kind zum Mann wird. Vor allem in den Industriestaaten haben junge Männer und Frauen wenig Wissen von ihrer eigenen Natur. Vor tausend Jahren lag der Fokus noch anders. Heutzutage gibt es keinen Schamanen oder alten, weisen Mann, der einen in die Geheimnisse des Lebens einweist und einen moralischen Kompass vorgibt. Die Spiritualität geht verloren, man ist eher ein Digitalmensch und denkt, das ,Metaverse‘ sei etwas Cooles und will ein Teil davon sein. Das Urige und Urwüchsige – das ist der Eisenhans!“

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Wieso sich Dr. Pest zurückgezogen hat, warum es gut was, dass es im Band-Gefüge „im Gebälk geknallt“ hat und welcher weitere rote Faden sich auch durch WILDE KINDER zieht, lest ihr im kompletten Interview in der METAL HAMMER-Maiausgabe.

Die Apokalyptischen Reiter: Umweltschutzprojekt Reiterwald

Die Apokalyptischen Reiter kündigten zudem ihr einzigartiges Umweltprojekt Reiterwald an. Dieses wird in Zusammenarbeit mit Wilderness International in die Tat umgesetzt. „Wir wollen eine Urwaldfläche, so groß wie das Wacken-Festival, für immer schützen.“ Die Apokalyptischen Reiter und ihre weltweite Fan-Gemeinde möchten 50.000 Quadratmeter einmalige und unwiederbringliche Wildnis für immer bewahren. Eine Fläche, so groß wie das Wacken-Festival. Tropische und temperierte Primärwaldgebiete in Kanada und Peru werden dazu von der Umweltstiftung rechtssicher per Grundbucheintrag gekauft und dadurch vor Abholzung geschützt.

Man kann eine Patenschaft übernehmen und den Anzeigenname #Reiterwald eintragen. Damit wird man Teil der Fan-Bewegung für den Erhalt von Urwäldern. Teilnehmer erhalten eine personalisierte Patenschaftsurkunde mit einem Luftbild und Geokoordinaten des exakten Waldstückes und eine Spendenbescheinigung. Damit kann genau nachverfolgt werden, welches Stück einmaliger Wildnis für immer bewahrt worden ist.

Mehr Infos zum Reiterwald Projekt findet ihr hier: reitermania.de/reiterwald

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Arch Enemy: Die Hörprobe von DECEIVERS

Das komplette Gespräch mit Michael Amott und Daniel Erlandsson über DECEIVERS von Arch Enemy findet ihr in der METAL HAMMER-Juniausgabe 2022, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! Die Hörprobe: DECEIVERS VÖ: 29.7. Handshake With Hell Der Überraschungseffekt der Single-Auskopplung zeigt auch als Album-Opener Wirkung: Klargesang in Bridge und beim dramatisch-getragenen Höhepunkt prallt auf einen garstig gesungenen Refrain und thrashige Riffs. Gitarrenfetischisten kommen nicht zuletzt mit allerlei Fill-ins und dem neoklassisch inspirierten Solo auf ihre Kosten. Deceiver, Deceiver Trabenden Melodic Death Metal mit Hardcore- und Punk-Einflüssen zu verbinden, erinnert…
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