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Die Motörhead-Single, die es gar nicht geben dürfte

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>>> den kompletten Artikel lest ihr in unserer Sonderausgabe METAL HAMMER LEGENDEN: MOTÖRHEAD

Motörhead-Fan Marcus Lenzen:

Ich wurde 1979 mit dem Motörhead-Virus infiziert – durch einen Artikel in der Bravo. Dieser blues-basierte Lärm, Lemmys einzigartige Stimme – das hat mich sofort gepackt. Das erste Mal live sah ich sie am 7. Dezember 1981 in Dortmund. Das Original-Tourneeplakat des Konzerts besitze ich noch heute. Insgesamt habe ich die Band 40-mal gesehen und eine große Motörhead-Sammlung angehäuft.

Ich besitze 80 10“- und 60 7“-Platten. Dazu noch rund 30 CDs, einige Videos und DVDs sowie ein Livetape, auf dem Motörheads allererster Auftritt im Roundhouse enthalten ist – mit der Hitler-Rede als Intro.

Mein größter Schatz ist jedoch ein Exemplar der nie erschienenen ersten Motörhead-Single, auf der ‘Leaving Here’ und ‘White Line Fever’ enthalten sind. Denn bevor diese Scheibe veröffentlicht werden konnte, haben Motörhead einen anderen Plattenvertrag unterschrieben. Das Teil kam also nie offiziell raus, trotzdem sind aber angeblich 2.500 gepresste Exemplare im Umlauf.

Im Winter 1989 entdeckte ich ein solches in einem Londoner Plattenladen. Als der Inhaber mein Interesse bemerkte, verhielt ich mich fachmännisch und cool, verhandelte etwas und kaufte das Teil für umgerechnet 50 DM – ich hätte auch locker das Doppelte bezahlt.

Als ich während der Tour zu 1916 zusammen mit einem Kumpel Motörhead hinterherreiste, ergab sich eines Abends die Gelegenheit, nach dem Konzert mit Lemmy noch etwas zu quatschen. Nach kurzem Gespräch hielt ich ihm besagte Single unter die Nase. Er stutzte, griff zu und fing laut an zu lachen. Danach erklärte er mir, dass es diese Platte eigentlich gar nicht geben dürfte, war aber trotzdem so nett und signierte sie mir.

Weiterlesen könnt ihr in unserer Sonderausgabe METAL HAMMER LEGENDEN: MOTÖRHEAD.
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Mikkey Dee: Der Schlagzeuger erlaubt sich keine Fehler

Der frühere Motörhead- und aktuelle Scorpions-Schlagzeuger Mikkey Dee gibt sich perfektionistisch. Er würde nämlich bei Spielen keine Fehler machen, wie er meint. Der Grund: Über Jahrzehnte hinweg hat Dee eine Routine aufgebaut, die ihn offenbar nie aus dem Konzept bringt. Keine Zeit für Patzer „Ich denke, ich bin bezüglich meines Schlagzeugspiels viel reifer geworden“, erklärte Dee im Interview mit ‘Percussion Discussion’. „Ich habe viel Routine, und meine fehlende körperliche Kraft kompensiere ich mit Übung und Erfahrung. Und ich vergleiche das häufig mit Eishockey. Mit zwanzig hatte man so viel körperliches Potenzial [...] Wenn man dann die älteren Spieler trifft, die…
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