Dieses Rage Against The Machine Video beweist: Die Neunziger sind verdammt lange her!

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Ihr habt euch schon länger nicht mehr so richtig alt gefühlt, obwohl ihr den Aufstieg von Nirvana, Tool oder Rage Against The Machine hautnah mitbekommen habt? Dann haben wir hier was für euch.

Dieses Rage Against The Machine-Video, in dem die Band um Gitarren-Legende Tom Morello den Hit ‘Know Your Enemy’ gemeinsam mit Tool-Frontmann Maynard James Keenan performt, stammt aus dem Jahre 1994. Aufgenommen wurde es auf dem Glastonbury-Festival, einem der größten Festivals der Welt. Glaubt ihr nicht? Ist aber so!

Die Ansicht dieses Videos zeigt gleich mehrere Dinge:

1.) Die Sicherheit auf Festivals hat sich drastisch verbessert.

Angesichts der Zuschauermassen vor der Bühne stellt sich die Frage, wie es eigentlich jemals Todesfall-freie Veranstaltungen dieser Größe ohne „Wellenbrecher“ hat geben können. Auch wenn mit dem Wacken Open Air das größte Metal-Festival der Welt nach wie vor auf diese, zugegebenermaßen etwas störende, Sicherheits-Einrichtung verzichtet.

2.) Die Bühnentechnik von 1994 wirkt im Vergleich zu heute beinahe antik!

In Zeiten von beweglichen LED-Strahlern, allgegenwärtigen Moving-Lights, riesigen Projektionen, Flammenwerfern und diesen Schätzchen hier:

wirkt die Bühnentechnik von Rage Against The Machine im Jahre 1994 fast schon antik! Klar: gerade Crossover kommt auch ohne übertriebene Special-Effects aus, aber der Technik-Sprung in den letzten 20 Jahren ist rückblickend kaum zu fassen.

Beweisstück A (trotz wirklich zurückhaltender Bühnenshow):

3.) 4:3 war totaler Quatsch

Sind wir mal ganz ehrlich: Wieso dieses Seitenverhältnis so lange der Standard war, weiß nach 10 Jahren 16:9 auch keiner mehr so genau, oder?

4.) Kleidungs- und Frisurenstile sind im Rückblick immer irgendwie seltsam

„Papa, wie siehst du denn da aus?!“  – „Es waren die Neunziger und wir brauchten die Dreads“

5.) Rage Against The Machine waren völlig zu recht eine so einflussreiche Band.

Alleine was Tom Morello für den modernen Gitarrensound getan hat, ist nicht mal eben so in Worte zu fassen. Viele Effektpedal-Hersteller werden ihn zudem heute noch in ihre Gebete einschließen. Auf RAGE AGAINST THE MACHINE haben Zack de la Rocha, Commerford, Morello und Wilk zudem ganz nebenbei den modernen Crossover definiert. Und unsterbliche Hits wie ‘Killing In The Name’, ‘Bombtrack’, ‘Wake Up‘ und ‘Know Your Enemy’ rausgehauen.

teilen
twittern
mailen
teilen
10 Bands ohne jeglichen Line-up-Wechsel

The 69 Eyes Gegründet: 1989 Gesang: Jyrki 69 (Jyrki Pekka Emil Linnankivi) Gitarre: Bazi (Pasi Moilanen), Timo-Timo (Timo Tapio Pitkänen) Bass: Archzie (Arto Väinö Ensio Ojajärvi) Schlagzeug: Jussi 69 (Jussi Heikki Tapio Vuori) Alter Bridge Gegründet: 2004 Gesang, Gitarre: Myles Kennedy Gitarre: Mark Tremonti Bass: Brian Marshall Schlagzeug: Scott Phillips Audioslave Gegründet: 2001 Gesang: Chris Cornell (✝ 18.05.2017) Gitarre: Tom Morello Bass: Tim Commerford Schlagzeug: Brad Wilk Billy Talent Gegründet: 1993 Gesang: Benjamin Kowalewicz Gitarre: Ian D’Sa Bass: Jonathan Gallant Schlagzeug: Aaron Solowoniuk Anmerkung: Aufgrund seiner MS-Erkrankung musste Aaron Solowoniuk 2016 eine Zwangspause einlegen und wurde durch Jordan Hastings ersetzt.…
Weiterlesen
Zur Startseite