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Dimmu Borgir: Keine mehr als dreiwöchigen Tourneen mehr

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Mit ihrer Gründung im Jahr 1993 gehören Dimmu Borgir bereits zum alten Eisen. Über die Jahre hinweg hat sich einiges verändert, so auch die Tournee-Mentalität der norwegischen Truppe. In einem aktuellen Podcast-Interview mit ‘Vox&Hops’ wurde Dimmu Borgir-Gitarrist Sven Atle Kopperud genau danach gefragt. Der Musiker erzählte daraufhin, dass sich die Band mittlerweile kürzere Abschnitte vornimmt, in denen sie am Stück Konzerte spielen. Außerdem werden auch oft freie Tage zwischen den einzelnen Shows mit eingeplant:

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„Wir sind offensichtlich älter geworden. Die meisten von uns haben Kinder. Es ist nicht so wie damals, das wir kurzfristig auf Tour gehen, uns einstöpseln und losspielen können. Wir waren sowieso nie wirklich ein „Plug-In-and-play“-Band, aber mittlerweile wird viel geplant. Und wir haben die Zeit auf jeweils zwei oder drei Wochen am Stück limitiert und konzentrieren uns darauf, Qualitätsshows zu spielen.

Besonders wenn wir durch Südamerika touren, haben wir einen Tag zwischen jeder Show. Man ist am Reisen und um zwei Uhr morgens kommt man von der Bühne und dann um fünf Uhr morgens der Lobby Call: das funktioniert nicht – es sei denn, wir machen eine ordentliche Show. Und ich denke, das haben die Fans verdient. Wir haben es verdient, unser Bestes zu geben, und dafür muss man ausgeruht sein. 

In kurzer Zeit viel zu fliegen kann wirklich zermürbend sein. Es ist nicht das Spiel auf der Bühne, das an einem zehrt; es ist all das Warten und das ganze Zeug drumherum… Es hat auch einen finanziellen Aspekt. Das wissen wir. Wenn man so tourt, weiß man, dass man mit einem besseren Gehaltsscheck nach Hause kommen könnte, indem man Dinge hintereinander weg erledigt und keine freien Tage dazwischen hat. Aber gleichzeitig ist es so wichtig, auch auf die Gesundheit zu achten, besonders in der heutigen Zeit. Früher war das nicht so. Und wir haben aus der Vergangenheit gelernt – hoffe ich.“

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