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Dimmu Borgir und Amon Amarth Live Bericht

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Wenn zwei astreine Headliner wie Dimmu Borgir und Amon Amarth gemeinsam auf Tour gehen, kann das nur zwei Dinge bedeuten: Die Hallen werden voll und die Stimmen heiser. Denn wenn Wikiner und Höllen-Brut gemeinsame Sache machen, stehen die Zeichen auf Orkan.

Vorher dürfen allerdings erst noch Engel auf die Bühne, die die dänischen Hatesphere ersetzen. Obwohl die Schweden noch niemand kennt, kommt ihr moderner Groove mit Todes-Ton und Synthi-Applikation gut an. Überraschend gut, denn das Debüt ABSOLUTE DESIGN ist noch nicht mal offiziell veröffentlicht.

Danach geht es aber richtig los. „Amon Amarth“-Rufe schallen durch die Halle, die blonden Todes-Wikinger kommen unter tosendem Beifall auf die Bühne und eröffnen das Schlachtfeld. Der Sound ist anfangs zwar etwas leise und ausbaufähig, wird aber ab der Mitte des Sets besser justiert.

Wie stark wird aber danach der Bruch wohl sein? Gerade singen noch alle lauthals Death In Fire’ und ‘Pursuit Of Vikings’ mit, während die Band am liebsten nicht vor, sondern im Publikum spielen würde. Anschließend soll es die schwarze Messe mit der bösen Würde des Black Metal geben.

Aber: Es geht gut. Ziemlich sogar. Dimmu Borgir gucken sich von der Amon Amarth-Agilität was ab, bewegen sich mehr als gewohnt und brettern gut los. Dass beim ersten Song ‘Progenies Of The Great Apocalypse’ noch seltsame Priester oder ähnliches auf der Bühne rum stehen, stört nicht groß.

Es setzt Hits, die evil Posen stimmen und durch die Versetzung des Schlagzeugs auf die rechte Bühnenseite entsteht mittig vor den Background-Projektionen eine schöne Anhöhe fürs Zentral-Posing.

Beim finalen ‘Mourning Palace’ geht natürlich noch mal alles, bevor das Münchener Metaller-Volk zufrieden wieder nach Hause gehen darf.

Setlists

Engel
In Splendour
Casket Closing
Scythe
Propaganda
Trial And Error
Calling Out
Seven Ends

Amon Amarth:
Valhall Awaits Me
Runes To My Memory
Death In Fire
Cry Of The Black Birds
Fate Of Norns
Asator
Victorious March
Pursuit Of Vikings

Dimmu Borgir:
Intro
Progenies Of The Great Apocalypse
Vredesbyrd
The Serpentine Offering
The Chosen Legacy
The Sinister Awakening
Grotesquery Conceiled (Within Measureless Magic)
A Succubus In Rapture
Fear And Wonder
Blessings Upon The Throne Of Tyranny
Spellbound (By The Devil)
Sorgens Kammer
The Insight And The Catharsis
——
The Sacrilegious Scorn
Puritania
Mourning Palace
The Fallen Arise (Outro)

Tobias Gerber

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Den ausführlichen Bericht vom Konzert findet ihr natürlich in der Januar-Ausgabe vom METAL HAMMER!

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Amon Amarth: Keine Zeit für Drama

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