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Dir En Grey pendeln zwischen den Welten

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Der Name des aktuellen Dir En Grey-Albums verspricht viel: Dum Spiro Spero – solange ich atme, hoffe ich. Was genau sich hinter dem Cicero-Zitat verbirgt, will das Quintett nicht so recht preisgeben.

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Beschrieben werden auf dem Album vornehmlich melancholisch anmutende und sehr nachdenkliche Szenarien, die auf einer Kombination aus den Erfahrungen und der Fantasie von Sänger Kyō basieren. Überraschenderweise nahm das Tōhoku-Erdbeben, welches Japan im März tief erschütterte, eher Einfluss auf die Band an sich als auf das Songwriting: „Das Erdbeben passierte, während wir mit dem letzten Teil der Aufnahmen beschäftigt waren. Wir überlegten uns, ob wir die Aufnahmen stoppen oder weitermachen“, berichtet Kaoru mit gesenktem Blick. „Doch uns wurde schnell bewusst, dass wir einfach nicht wissen können, was morgen passiert, und wir deshalb weitermachen müssen.“

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„Wir haben Fans, die seit 1999 zu unseren Konzerten kommen, obwohl sich unsere Musik in den letzten zwölf Jahren stark verändert hat“, sinnieren die beiden. „Heute haben wir zwar mehr Metal- als Visual Kei-Fans, doch unsere alten Anhänger entwickeln sich mit uns weiter, und wir würden sie und uns enttäuschen, wenn wir nun zum Visual Kei zurückkehren würden.“

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Die treue Ergebenheit ihrer Fans belegt auch eines ihrer Gänsehauterlebnisse: „Das Verrückteste, was wir erlebt haben, war, als westliche Fans unsere Lieder auf Japanisch mitgesungen haben“, freuen sich Dir En Grey.

Noch mehr Hintergründe zum Album lest ihr im ausführlichen Interview in unserer Oktober-Ausgbe.

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Disturbed: John Moyer ist seit einem Jahr nüchtern

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