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METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

Dismember + Hatesphere + Fall Of Serenity Live Bericht

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Schlag 19:30 – und die Österreicher von Perishing Mankind bolzen mit der sexiesten Drummerin des Abends munter drauf los. Die zu diesem frühen Zeitpunkt schon ansehnlich gefüllte Arena wird mit einer sehr souveränen Performance und Songs aus dem aktuellen Album WONDERLAND ordentlich beschallt. Der Start ist gelungen.

Als zweite Kapelle des Abends enterten die Mannen von Worldescape die Bretter und schalten den Speed Level gleich mal einen ruppigen Gang höher. Leicht vertrackte Rhythmen, glasklarer Sound – prinzipiell eine gelungene Vorstellung, sieht man das Shirt des Fronters mit einem ironischen Augenzwinkern. Der Aufdruck: „Arnold Is Numero Uno“.

Nach kurzer Umbauphase stürmen nun die Jungs von Fall Of Serenity mit ‘In Cause Of Death die Bühne – dicht gefolgt von ‘Recreation’. So legen sie eine hoch motivierte, energiegeladene Powershow hin, die für so manch offene Fresslade sorgt. Als Fall Of Serenity dann noch ein sehr gelungenes ‘Raining Blood’-Cover hinrotzten, werden sie zum Abräumer des Tages.

Dann schlägt die Stunde für Hatesphere‘Heaven Is Ready To Fall’! Sie kommen, um an alte Glanztaten anzuknüpfen. Mit frischem Line-Up ackern sie sich den Hintern wund und werden von den Wiener Metalheads energisch abgefeiert. Ultrafetter Sound, sehr bemüht – so ganz an die alte Klasse kommen sie trotzdem nicht ran.

Trotzdem liegt eine ordentliche Dunst- und Rauchwolke über den verschwitzten Häuptern, als Dismember die Bühne betreten. Es dauert nicht lange und die seit zwei Dekaden bestehende Schwedenwalze rollt unaufhaltsam.

‘Death Conquers All’ eröffnet den Reigen und schon werden Matten geschüttelt, dass es eine Freude ist. Sehr beeindruckend kommt die Spielfreude, mit der Dismember nach all den Jahren ans Werk gehen und ein Death Metal-Hitfeuerwerk abschießen.

Nach einer guten Stunde beendet ‘Dreaming In Red’ ihr Set und schickt nur zufriedene Gesichter nach Hause. Ein gelungener Abend.

Bilder von allen Bands findet ihr oben in der Bildergalerie, die Setlists von allen Bands weiter unten!

Thomas „Tompte“ Panzenböck

SETLISTS:

Perishing Mankind

‚Fire In The Sky‘
‚Nox‘
‚We Cumin Piss‘
‚Mortality‘
‚Wonderland‘
Perishing Mankind bolzen mit der sexiesten Drummerin des Abends munter drauf los. Die zu diesem frühen Zeitpunkt schon ansehnlich gefüllte Arena wird mit einer sehr souveränen Performance und Songs aus dem aktuellen Album WONDERLAND ordentlich beschallt. Der Start ist gelungen.

Als zweite Kapelle des Abends enterten die Mannen von Worldescape die Bretter und schalten den Speed Level gleich mal einen ruppigen Gang höher. Leicht vertrackte Rhythmen, glasklarer Sound – prinzipiell eine gelungene Vorstellung, sieht man das Shirt des Fronters mit einem ironischen Augenzwinkern. Der Aufdruck: „Arnold Is Numero Uno“.

Nach kurzer Umbauphase stürmen nun die Jungs von Fall Of Serenity mit ‘In Cause Of Death’ die Bühne – dicht gefolgt von ‘Recreation’. So legen sie eine hoch motivierte, energiegeladene Powershow hin, die für so manch offene Fresslade sorgt. Als Fall Of Serenity dann noch ein sehr gelungenes ‘Raining Blood’-Cover hinrotzten, werden sie zum Abräumer des Tages.

Dann schlägt die Stunde für Hatesphere‘Heaven Is Ready To Fall’! Sie kommen, um an alte Glanztaten anzuknüpfen. Mit frischem Line-Up ackern sie sich den Hintern wund und werden von den Wiener Metalheads energisch abgefeiert. Ultrafetter Sound, sehr bemüht – so ganz an die alte Klasse kommen sie trotzdem nicht ran.

Trotzdem liegt eine ordentliche Dunst- und Rauchwolke über den verschwitzten Häuptern, als Dismember die Bühne betreten. Es dauert nicht lange und die seit zwei Dekaden bestehende Schwedenwalze rollt unaufhaltsam.

‘Death Conquers All’ eröffnet den Reigen und schon werden Matten geschüttelt, dass es eine Freude ist. Sehr beeindruckend kommt die Spielfreude, mit der Dismember nach all den Jahren ans Werk gehen und ein Death Metal-Hitfeuerwerk abschießen.

Nach einer guten Stunde beendet ‘Dreaming In Red’ ihr Set und schickt nur zufriedene Gesichter nach Hause. Ein gelungener Abend.

Bilder von allen Bands findet ihr oben in der Bildergalerie, die Setlists von allen Bands weiter unten!

Thomas „Tompte“ Panzenböck

SETLISTS:

Perishing Mankind

‚Fire In The Sky‘
‚Nox‘
‚We Cumin Piss‘
‚Mortality‘
‚Wonderland‘
Rage

Wordesscape

‚I Must Break You‘
‚Steroids On Dope‘
’25 Hours‘
‚Retrospect Refusial‘
‚Voice Of Reason‘
‚Ruins‘

Fall Of Serenity

‚In Cause Of Death‘
‚Recreation‘
‚The Crossfire‘
‚Raise Your Remorse‘
‚Knife To Meet You‘
‚Raining Blood (Slayer Cover)‘
‚A Whore Called Freedom‘

Hatesphere

‚Heaven Is Ready To Fall‘
‚Lies And Deceit‘
‚Damned Below Judas‘
‚The Coming Of Chaos‘
‚Disbeliever‘
‚Only The Strongest‘
‚Sickness Within‘
‚Forever War‘
‚Reaper Of Life‘

Dismember

‚Death Conquers All‘
‚Skinfather‘
‚Collection By Blood‘
‚Skin Her Alive‘
‚Combat Fatigue‘
‚Killing Compassion‘
‚Bred For War‘
‚On Frozen Fields‘
‚Bleed For Me‘
‚Under A Bloodred Sky‘
‚Dreaming In Red‘

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