Toggle menu

Metal Hammer

Search

Don Dokken will keine Band-Biografie schreiben

von
teilen
mailen
teilen

In einem Interview mit Rockin‘ Metal Revival sprach Dokken-Frontmann Don Dokken über die Möglichkeit, eine Band-Biografie zu veröffentlichen. Wie der Musiker allerdings erklärte, sei dies aufgrund Band-interner Kontroversen eher unwahrscheinlich.

Dokken-Geschichte in Papierform?

Empfehlungen der Redaktion
Netflix produziert Film über Dokken in den Achtzigern
Ich bekomme seit Jahrzehnten Angebote. Viele Bands schreiben ihre Autobiografien, wie ‘The Dirt’ und all das Zeug – und ich habe immer abgelehnt“, sagte Don. „Man bot mir eine Menge Geld an, um die Geschichte von Dokken zu schreiben, weil sie wunderbar und tragisch zugleich ist. Aber ich möchte kein Buch schreiben, denn wenn ich die Wahrheit erzähle, würde das Ganze davon handeln, dass ich acht Jahre lang mit drei Jungs (die klassische Dokken-Besetzung – Anm.d.A.) umhergewandert bin. Das macht keinen Spaß. Ich möchte niemanden vor den Kopf stoßen. Und ich möchte nicht darüber reden, dass ich damals drei Band-Mitglieder hatte, die komplett kokain- und alkoholabhängig waren. Das soll keine Verteidigung sein. Ich habe nie Kokain genommen. Ich bin nie in die Verlegenheit gekommen, vor einer Show etwas zu trinken […], das war einfach nicht mein Ding. Aber das hat die Band irgendwie zerstört.“

🛒  HEAVEN COMES DOWN auf Amazon.de bestellen!

Empfehlungen der Redaktion
Dokken: Metallica tragen Mitschuld an der Band-Auflösung
Wie Don Dokken vor wenigen Wochen erklärte, sei der übertriebene Rauschmittelkonsum seiner Band-Mitglieder auch der Grund für die Auflösung von Dokken 1989 gewesen: „Wir standen auf der Bühne vor hunderttausend Leuten und ich versuchte, die Band zu leiten. Die Kamera schwenkte während eines Solos zu George (Lynch, Gitarrist – Anm.d.A.), ich schaute hinüber und sah, dass George nicht auf der Bühne war. […] Ich hörte ihn spielen, aber er war nicht auf der Bühne, weil er sich auf dem Marshall-Verstärker eine Line Koks legte. Und ich bettelte und sagte: ‚Gibt es eine Möglichkeit, dass ihr 90 Minuten lang keine Drogen nehmt?‘ Das lehnten sie ab. [… ] Daraufhin löste ich die Band auf.“

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen und dabei sparen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € – dieses und weitere attraktive Abo-Angebote jetzt sichern unter metal-hammer.de/abo!

teilen
mailen
teilen
Disturbed: John Moyer ist seit einem Jahr nüchtern

Alkohol und Metal haben eine nicht immer gesunde Beziehung. Das musste Disturbed-Bassist John Moyer am eigenen Leib erfahren. Wie der Musiker erklärte, habe er seit seinen Teenagertagen regelmäßig  getrunken. Bis jetzt, denn laut eigener Aussage hat Moyer vor einem Jahr allen Rauschmitteln den Rücken gekehrt. Mit Erfolg. Der Entzug ist geglückt „Mir war gar nicht bewusst, wie sehr ich mich selbst zurückgehalten habe“, erklärte Moyer in einem Video in den Sozialen Medien. „Ich habe getrunken, um den Problemen zu entfliehen, die durch meinen Alkoholkonsum entstanden sind. Es ist ein seltsamer Teufelskreis. Und ich bin froh, dass ich ihn durchbrechen konnte.…
Weiterlesen
Zur Startseite