Toggle menu

Metal Hammer

Search

Eagles Of Death Metal: Jesse Hughes über Bataclan-Anschlag

von
teilen
mailen
teilen

Die Eagles of Death Metal sagten gestern (17. Mai) über die Tragödie aus, die sich während ihres Konzerts im November 2015 im Bataclan ereignete. Terroristen töteten 89 Menschen im Bataclan, der Anschlag war Teil einer koordinierten Serie von Anschlägen in Paris. Frontmann Jesse Hughes und Gitarrentechniker Eden Galindo befanden sich auf der Bühne, als die Terrorgruppe Islamischer Staat in das Theater eindrang und losfeuerte. Ein Fußballstadion und Cafés waren ebenfalls Ziel der Anschläge, bei denen insgesamt 130 Menschen getötet wurden.

Empfehlungen der Redaktion
Mark Lanegan (Screaming Trees, QOTSA) verstorben
Die Washington Post berichtet, dass Hughes in seiner emotionalen Aussage dem Gericht erzählte, wie er jeden Tag für die Familien der Opfer betet. Seit dem Anschlag lebe er ein anderes Leben: „Ich werde nie wieder derselbe sein.“

Jesse Hughes: Vergebung durch Glaube

Fast alle Terroristen wurden von der Polizei getötet oder sprengten sich selbst in die Luft. Als der Gitarrist gefragt wurde, ob er bereit sei, dem einzigen überlebenden Mitglied der Terrorgruppe zu vergeben, sagte er: „Ja! Es ist wichtig, zu vergeben. Ich bin Christ, jeder muss einen Weg finden. Also vergebe ich ihnen und hoffe, dass sie den Frieden Gottes für sich selbst finden.“ Hughes beschrieb dem Gericht, was während des Angriffs geschah. Er habe sofort das Geräusch von Schüssen wahrgenommen und „gewusst, dass der Tod kommt“. Er schloss seine Aussage mit einem Zitat von Ozzy Osbourne: „Man kann den Rock ’n‘ Roll nicht töten!“.

Der Prozess begann im September 2021 und soll laut Washington Post nächsten Monat abgeschlossen werden.

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen und dabei sparen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € – dieses und weitere attraktive Abo-Angebote jetzt sichern unter metal-hammer.de/abo!

teilen
mailen
teilen
Geezer Butler: Jack Bruce hat sein Bassspiel inspiriert

Geezer Butler erzählte jüngst in einer Episode von ‘Lowdown On The Low End’, dass er eher zufällig der Bassist von Black Sabbath geworden sei – und dass Cream-Viersaiter Jack Bruce eine nicht ganz unbedeutende Rolle dafür spielte. Keine halben Sachen „Derjenige, der mir wirklich gezeigt hat, was man mit einem Bass alles machen kann, war Jack Bruce“, sagte Butler. „Als ich Cream sah, sagten alle: 'Du musst diesen unglaublichen Gitarristen sehen. Er heißt Eric Clapton.' Damals spielten sie noch in kleinen Clubs in Birmingham. Ich stand ganz vorne an der Bühne. Jack kam mit seinem Fender raus, und ich dachte…
Weiterlesen
Zur Startseite