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Metal Hammer

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Editorial METAL HAMMER 02/2026

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Liebe Metalheads,

erneut geht einer der Großen. Oft streitbar, aber immer verlässlich; nicht ganz oben, aber gerade deshalb von einem Kultgefolge gefeiert – und für manch einen Headbanger gar die bodenständigere und damit bessere Alternative zu Metallica: Dave Mustaine und Megadeth werden der Szene fehlen. Immerhin: Der Gitarrist und Sänger entscheidet sich aus freien Stücken, seine Band würdevoll zu beenden. Und er geht, natürlich, nicht ohne einen Knall. Zwar gibt sich der streitbare Rotschopf im Interview versöhnlich, doch schwingt zwischen den Zeilen immer wieder die alte Grantigkeit gegen die Welt und Metallica durch.

Für unsere Titelgeschichte lässt uns der 64-Jährige ganz nah ran: Als einziges deutschsprachiges Magazin treffen wir Dave Mustaine zu einem Vieraugengespräch. Damit nicht genug, verlosen Megadeth hier eine wertvolle Gitarre und ein rares Meet & Greet bei der kommenden Abschiedstournee (an der wir uns wohl ein paar Jahre lang erfreuen dürfen). All das sowie einen Überblick über die Höhe- und Tiefpunkte der Diskografie entdeckt ihr im Heft.

Editorial-Kessler.Mustaine
Beim Interview in Berlin: Sebastian Kessler mit Dave Mustaine (l.)

Bereits vor zehn Jahren musste sich die Musikwelt endgültig von David Bowie verabschieden. Und was hat das mit Metal zu tun? Genau dieser Frage gehen wir nach – denn wie bei allen großen Künstlern strahlen sein Einfluss und sein Erbe über alle Genre-Grenzen hinweg, weshalb wir zum zehnten Todestag die Verbindung des Musikrevolutionärs zum Heavy Metal erforschen. In den Nachwehen des 30. Jubiläums von ALICE IN CHAINS leisten wir außerdem Wiedergutmachung für das damals unterschätzte Drittwerk der Grunge-Pioniere.

Befreit Neues erschaffen

Doch wir wären nicht euer METAL HAMMER, wenn wir nur in der Vergangenheit nach Perlen graben würden. In der ersten Ausgabe des frischen Jahres 2026 finden auch die jungen Wilden ihren Platz. Und zwar unabhängig davon, ob sie stolz das Banner traditioneller Metal-Werte schwingen (wie Tailgunner, Fireborn und Induction) oder mit viel Elan alles Bestehende niederbrennen, um befreit Neues zu erschaffen (wie The Butcher Sisters, Poppy und Dymytry Paradox). Dazu gesellen sich eure Helden von Adrian Vandenberg über Soen (die ihren dritten METAL HAMMER-Soundchecksieg feiern dürfen) bis Mayhem – viel Spaß beim Entdecken!

Solltet ihr uns in den nächsten Tagen und Wochen seltener als gewohnt auf Konzerten erspähen und länger auf Mail-Antworten warten, liegt das daran, dass wir uns in die Berge aus Poll-Einsendungen gestürzt haben. Danke für eure rege Teilnahme (ob digital oder per Post) an unserer großen Leserumfrage und Weihnachtsverlosung! Wir wollen euch bereits in der folgenden Ausgabe die Ergebnisse präsentieren. Indem wir wissen, was euch gefällt, können wir METAL HAMMER auch 2026 zu eurem Lieblingsmagazin für Heavy Metal in all seinen Spielarten machen.

Wir freuen uns darauf, für und mit euch über neue Alben, starke Tourneen und überraschende Entwicklungen zu berichten. Verpasst nie wieder etwas und unterstützt uns bei unserer Arbeit für eine lebendige Szene, indem ihr euch für ein Abonnement entscheidet. Alle Vorteile, Prämien und Modelle findet ihr unter www.metal-hammer.de/abo und 03861/533 9704.

MAXIMUM METAL!

Sebastian Kessler

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(c) METAL HAMMER
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Mustaine bekam Metallica-Job nur durchs Warmspielen

Dave Mustaine hat mal wieder eine Anekdote über seine Zeit bei Metallica ausgepackt. Genauer gesagt geht es um den unmittelbaren Beginn seiner Dienstzeit beim großen M. Und zwar berichtet der Megadeth-Frontmann und -Gitarrist davon, wie es überhaupt dazu kam, dass er in der Band landete. Demnach fand damals im Jahr 1981 nicht einmal ein richtiges Vorspielen statt, wie der 64-Jährige im Interview bei Premier Guitar offenbart. Schon immer anders "Als ich am Tag, an dem ich James Hetfield und Ron McGovney [Originalbassist von Metallica — Anm.d.A.] treffen sollte, nach Norwalk [Stadt zwischen Los Angeles und Anaheim — Anm.d.A.] fuhr, wusste ich…
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