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Emigrate: Zwischen den Welten

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Das komplette Interview mit Richard Z. Kruspe von Emigrate findet ihr in der METAL HAMMER-Novemberausgabe 2021, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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Harte Schale, weicher Kern: Das Zusammentreffen von musikalischer Wucht und greifbaren Emotionen ist eines der Markenzeichen von Emigrate (und lässt sich auch bei Rammstein feststellen, wo zackige Riffs auf blühende Poesie und fragile Empfindungen treffen). Umso spannender ist die Tatsache, dass der Gegensatz von Hart und Weich eine ähnlich wichtige Rolle in genau dem Kunstwerk spielt, auf das sich der Albumtitel THE PERSISTENCE OF MEMORY bezieht: das gleichnamige Gemälde des surrealistischen Malers Salvador Dalí, das auch unter den Alternativtiteln „Die zerrinnende Zeit“ und „Die weichen Uhren“ bekannt ist. Auch die von Dalí vermittelten Kernthemen – das Vergehen der Zeit, Verfall, Vergänglichkeit und zugleich das Gefühl der Zeitlosigkeit – finden sich in Kruspes neuem Werk wieder.

Die richtige Balance

Der zwischen den Welten schwebende Künstler spielt grundsätzlich viel mit Symbolik und nutzt für Bühnen-Outfits sowie seine gerne verschiedenfarbig lackierten Fingernägel die Dualität von Schwarz und Rot. Für ihn symbolisiert dies „die Balance zwischen Liebe und Angst“. Angesichts der Tiefgründigkeiten ist man dazu geneigt, weitere Interpretationen zur optischen Welt von Emigrate anzustellen, um sich somit dem Menschen Richard Z. Kruspe weiter zu nähern. Einige Details ergeben sich allerdings auch ohne ­tiefere Ebene, kommen fließend zustande oder bedingen sich selbst. So stammt etwa der weiße Mantel aus dem Video zu ‘Freeze My Mind’, den der Protagonist auch auf unserem Titelfoto trägt, aus dem Kostümfundus von Rammstein und wurde für Emigrate reaktiviert.

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Das Kleidungsstück inspirierte wiederum Videoregisseurin Anuk Rohde und Director Of Photography Pat Aldinger dazu, in der Kulisse Schmetterlinge aufsteigen zu lassen. „Ich hatte von einer früheren Foto-Session noch diesen Spiegelraum und wollte darin schon immer eine Performance drehen. Eigentlich hatte ich mir vorgestellt, die ganze Band darin zu zeigen, aber das hat nicht gepasst. Also musste jeder einzeln spielen“, resümiert der Vokalist, der im Video an der Seite des schon erwähnten Andrea Marino am Keyboard sowie Bassistin Alice Lane und Schlagzeuger Joe Letz auftritt und damit bereits die neue Besetzung seiner Band einführt.

Das Eis wird dünner

Mit dem Ergebnis ist er sehr zufrieden. „Es erzeugt eine so schöne Stimmung! Ich bin großer Fan von düsteren Fincher-Filmen und wirklich froh, dass ich Anuk gefunden habe, die diese Stimmung rübergebracht hat. Dadurch, dass wir als Emigrate eben nicht live spielen, versuche ich immer, eine Performance-Ebene zu bringen. Diesen Song fand ich am besten dafür geeignet.“ Auf die Frage, ob Emigrate auch in Zukunft als reine Studio-Band fungieren und Konzerten weiterhin Absagen erteilen wird, hält Kruspe kurz inne. Zuletzt war durchgeklungen, die Live-Zurückhaltung basiere hauptsächlich auf seiner Furcht, das wohl ausbalancierte Gleichgewicht zwischen seinen Bands aufs Spiel zu setzen. Dies scheint noch immer in ihm zu schwelen, doch schließlich meint er: „Von den neuen Mitgliedern kriege ich immer wieder Saitenhiebe – mach doch mal, lass uns doch... Sagen wir mal: Das Eis wird dünner!“

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