Erik Grönwall wäre gern bei Skid Row geblieben

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Vor weniger als einem Jahr trennte sich Erik Grönwall von Skid Row – jedoch nicht wegen Streitereien oder dergleichen. 2021 erhielt der Schwede die Diagnose Leukämie. Zwar unterzog er sich einer Knochenmarktransplantation und war auf dem Weg der Genesung, doch für Live-Auftritte reichte die Kraft nicht aus.

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Zu hören ist der Sänger auf dem letzten Skid Row-Album THE GANG’S ALL HERE. Während der dazugehörigen Tour wurde klar, dass Grönwall noch zu angeschlagen war. „Wir konnten früh erkennen, dass sein Gesundheitszustand noch nicht da war, wo er sein sollte, und das wusste Erik auch. Wir haben das Beste aus der Situation gemacht, und er hat alles gegeben, was er konnte, aber es wurde einfach zu viel für seinen Körper“, erklärte Gitarrist Dave „Snake“ Sabo im vergangenen Oktober gegenüber Rockin‘ 101.

Optionen und Entscheidungen

Nun sprach Erik Grönwall mit Chaoszine über die Umstände, die zu seinem Ausstieg führten. Der Sänger gibt an: „Die Band zu verlassen war eine der schwierigsten Karriereentscheidungen, die ich jemals treffen musste. Ich habe es geliebt, in dieser Band zu sein. Es hat nicht geschadet, als Lead-Sänger von Skid Row aufzuwachen. Aber ich wäre noch immer in der Band, wenn es eine Option wäre.“

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Zu seiner Entscheidung erklärt er weiter: „Ich bin gegangen, um die Person zu respektieren, die an Leukämie erkrankt ist – ich meine, die Person im Krankenhaus. Ich habe mir selbst geschworen, dass meine Gesundheit immer an erster Stelle stehen würde. Und als ich das Gefühl hatte, dass ich das in der Band nicht schaffen würde, musste ich einfach diese Entscheidung treffen.“ Jedoch habe er die drei Jahre genossen, wie er angibt: „Ich hatte so viel Spaß mit den Jungs. Es hat sofort Klick gemacht. Und ich werde auf jeden Fall immer mit einem Lächeln auf diese Zeit zurückblicken.

Ich wäre gerne in der Band geblieben. Aber angesichts der Umstände konnten wir einfach keine Einigkeit darüber finden, wie oft wir touren sollten.“ Der Sänger habe zwischen den Auftritten einfach etwas mehr Erholungszeit benötigt. Also schlug er vor: „Drei Wochen unterwegs zu sein, inklusive Reisen, und dann einen Monat frei zu haben.“ Für die anderen Band-Mitglieder sei das jedoch „nicht machbar“ gewesen. Im Nachhinein sei es für Grönwall „völlig in Ordnung“, denn: „Ich kann machen, was ich will. Und das gefällt mir. Ich bin im Moment bei keinem Label unter Vertrag. Das will ich nicht sein. Ich mag diese Art von Unabhängigkeit, Freiheit.“

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