Skid Row: Dave Sabo über die Trennung von Erik Grönwall

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Als die Glam-Ikonen Skid Row in Erik Grönwall einen neuen Sänger fanden, war das Feedback fantastisch. Die erste Platte erhielt durchweg gute Rezensionen, und die Live-Auftritte waren gut besucht. Doch die Freude währte nicht lange. In einem Interview mit Rockin‘ 101′s sprach Skid Row-Gitarrist Dave „Snake“ Sabo nun über die Gründe, die zur Trennung von dem schwedischen Sänger führten. Grönwall, der auf dem Album THE GANG’S ALL HERE zu hören ist, war fast drei Jahre Teil der Band. Sabo erklärt: „Erik ist ein Krebsüberlebender, und er hatte eine Knochenmarktransplantation, um in Remission zu kommen. Als er wieder Energie bekam, wollte er sofort zurück auf die Bühne und wieder singen.“

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Die Band kontaktierte Grönwall nach seiner Genesung, um ihn für das neue Album zu gewinnen. „Wir haben ihn angerufen und gesagt: ‚Hey, wir haben gerade eine Platte aufgenommen und würden uns freuen, wenn du darauf singst.‘ Wir haben ihm die Musik geschickt, und er hat es gemacht“, erzählt Sabo. Doch schon bald während der Tour wurde klar, dass seine Gesundheit noch nicht vollständig wiederhergestellt war. „Wir konnten früh erkennen, dass sein Gesundheitszustand noch nicht da war, wo er sein sollte, und das wusste Erik auch. Wir haben das Beste aus der Situation gemacht, und er hat alles gegeben, was er konnte, aber es wurde einfach zu viel für seinen Körper“, so Sabo weiter.

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Er erläutert, dass das intensive Tour-Leben eine Herausforderung darstellt: „Die Art, wie wir touren, ist hart. Nach Gesprächen mit seinen Ärzten, seiner Familie und ihm selbst wurde klar, dass wir es aus gesundheitlicher Sicht für ihn und auch aus wirtschaftlicher Sicht für die Band nicht schaffen würden. Wir wollten nicht ständig Shows verschieben und später nachholen müssen. Das war weder für ihn noch für uns gut.“

Trotz allem zeigte sich Sabo dankbar für die gemeinsame Zeit: „Erik ist ein großartiger Sänger, und wir sind stolz auf die beiden Alben, die wir mit ihm gemacht haben – THE GANG’S ALL HERE und das Live-Album.“


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