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Esa Holopainen erklärt Amorphis-Album

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Mit SILENT WATERS haben die Finnen Amorphis mal wieder elegant die Thron erklommen. Grund genug, mal genauer nach den Gewinner-Songs zu fragen. Gründungsmitglied und Hauptsong-Schreiber Esa Holopainen erklärt jeden Song aus seiner Sicht.

Viel Spaß!

‘Weaving The Incantation’

Die Eröffnungsnummer ist der härteste Song auf dem Album. Das war auch der Grund, warum wir ihn an diese Stelle gesetzt haben. Mir persönlich gefällt vor allem das Mittelstück sehr gut. Es gibt dem Song eine ganz besondere Atmosphäre.

‘A Servant’

Es ist einer dieser Songs, die richtig klassich nach Amorphis und unserem alten Sound klingen. Ziemlich straightes aber melodisches Death Metal-Feeling mit einer tollen Gesangsharmonie am Ende.

‘Silent Waters’

Zu diesem Song findet man ziemlich schnell Zugang. Er wurde außerdem in Finnland schon als limitierte Single veröffentlicht und auf diversen Sommer-Festivals gespielt. Ich liebe sein Ende, denn die Gitarre und der Gesang kommunizieren mit einander, sprechen fast zu einander. Außerdem hat ‘Silent Waters’ einen wirklich tollen Text.

‘Towards And Against’

Ein schneller, abwechslungsreicher Song – einer meiner Lieblings-Tracks auf dem Album. Tomi setzt hier auch eine Menge verschiedener Gesangs-Stile ein. Man kann sogar Black Metal-Einflüsse ausmachen. Außerdem schön: Der Kontrast zwischen der sehr aggressiven Strophe und dem melodischen Chorus. Und ich konnte endlich mal wieder eine Menge Delay im Gitarren-Sound einsetzen.

‘I Of Crimson Blood’

Ein schönes, aber auch dramatisches Piano eröffnet den Song, der von den Melodien und der Harmonie zwischen Gitarre und Keyboards lebt. Tomi singt hier so hervorragend, dass er mich an Maynard James Keenan von TOOL erinnert. Insgesamt hat der Song viele klassische Amorphis-Momente, vor allem in der Melodie und der Gitarrenarbeit.

‘Her Alone’

Einer der schönsten Songs, den wir je gemacht haben. Der Chorus ist so emotional, dass sogar Männer zu weinen anfangen könnten. Tanja, eine Freundin von uns die mal bei der finnischen Band Lullacry gesungen hat, ist als Gast dabei und rundet den Song ab. Mein absoluter Liebling auf dem Album.

‘Enigma’

Außer dem alten ‘My Kantele’ von ELEGY haben wir in den letzten Jahren nur sehr wenig Akustik-Songs geschrieben. Trotzdem sind sie uns sehr wichtig. ‘Enigma’ ist ein großer Tribut an die Band Jethro Tull. Marco Hietala von Nightwish ist als Gast dabei und hat einen tollen Job mit den Gesangs-Harmonien hingekriegt. Ich würde gerne auch mal ein paar unserer alten Sachen komplett akustisch neu arrangieren. Mal sehen, ob wir das irgendwann schaffen.

‘The White Swan’

Eine schön fließende Melodie wird vom sehr aggressiven Chorus begleitet. Ein typischer Amorphis-Song halt. Viele Harmonien und ein harter Chorus.

‘Black River’

Diese Nummer fasst das ganze Album musikalisch und Story-technisch ziemlich gut zusammen. Ein episches Ende für SILENT WATERS. Ich mag die Harmonien und die Lead-Gitarre wieder sehr. Außerdem hört man Marco noch mal, der am Anfang des Songs spricht. Ein Album-Ende, wie ich es gerne mag.

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Zwischen den beiden letzten Tool-Alben 10,000 DAYS (2006) und FEAR INOCULUM (2019) vergingen ganze 13 Jahre. So lange werden die Fans der Progressive-Metaller allerdings nicht auf eine neue Platte warten müssen. Dies gab Bassist Justin Chancellor im Interview mit dem britischen Metal Hammer zu Protokoll. Essenziell hierbei sei eine Anpassung des Songwriting-Prozesses. Neue Wege "Danny [Carey, Schlagzeuger -- Anm.d.A.] ist jetzt 62 Jahre alt", analysiert der Tool-Musiker. "Also denken wir nicht darüber nach, 13 Jahre zu warten, bis wir wieder ein Album machen. Wir werden allerdings effizienter sein müssen. Und wir haben über Wege gesprochen, wie wir das erreichen können. Vielleicht…
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