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Ex Slayer-Schlagzeuger Dave Lombardo war von Punk inspiriert

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In einem aktuellen Interview mit dem amerikanischen New Noise Magazine wurde der ursprüngliche Slayer-Schlagzeuger Dave Lombardo zu seiner legendären Spielart im Extreme Metal befragt. Der Musiker nennt den Punk als Inspirationsquelle.

Geschwindigkeit und Aggression

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Lombardo erklärt: „Früher assoziierte man diese Geschwindigkeit mit Aggression. Punk hatte zum Beispiel ein ganz anderes Tempo als die normale Rock-Musik. Wenn man damit aufwächst, hauptsächlich Rock zu hören, und dann 13, 14, 15 Jahre alt wird, hat man natürlich diese jugendliche Energie. Aus irgendeinem Grund waren dieser punkige Musikstil und die Lieder ein bisschen schärfer und schneller als typische Radio-Songs, das hat mir immer gefallen.“

Sofortiges Adrenalin

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Der Schlagzeuger hat seine Punk-Inspiration dem verstorbenen Slayer-Gitarristen Jeff Hanneman zu verdanken. Er erzählt: „Als ich das erste Mal, dank Jeff Hanneman, Punk-Musik gehört habe, hat er mir diese Tür geöffnet und mir all diese Platten präsentiert. Es war energetisierend, es war wie ein Schuss in den Arm: sofortiges Adrenalin. So ist das noch immer bei mir, wenn ich gerade mit meiner Frau am Kochen bin und ein Punk-Album anmache. Ich fange sofort an, mit dem Kopf zu nicken, zu headbangen und meine Hände werden schwitzig. Ich fange immer an zu pogen und herumzuhüpfen.“

Mehr als Metal

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35 Jahre SOUTH OF HEAVEN
Ab den späten Achzigern und Anfang der Neunziger staute sich diese Energie bei Lombardo an. Er sagt: „Je mehr Zeit verging, so um SOUTH OF HEAVEN (1988) und definitiv während SEASONS IN THE ABYSS (1990), hatte ich das Bedürfnis, mich auf andere Arten auszudrücken. Slayer halfen diesem Bedürfnis nicht, weil ich zu dem Zeitpunkt so viel verschiedene Musik hörte, die kein Metal war. Tief in mir drin wollte ich andere Stile ausprobieren.“

1992 gingen Lombardo und Slayer getrennte Wege, bis der Schlagzeuger 2001 wieder in die Band eintrat. 2013 trennten sich Dave Lombardo und Slayer wieder, und bis zum Ende der Band 2019 gab es keine offizielle Wiedervereinigung.


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