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METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

Filthfest: Cradle Of Filth + Moonspell + Turisas live in Hamburg

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Die Düsterlinge von Cradle of Filth riefen ihre Anhänger zum zweiten Teil der Filthfest-Tour zusammen, um beim einzigen Deutschland-Gig noch einmal den Satan anzubeten. Jener ist aber scheinbar nicht vor Ort, so dass sämtliches Equipment aufgrund eines Streiks fünf Stunden zu spät in der Markthalle ankommt. Als Konsequenz daraus verschiebt sich der komplette Show-Beginn um eine volle Stunde auf 21.00. Ärgerlich für die Fans, die nun schon seit 19.00 Uhr in der Markthalle sitzen.

Als um 21.00 Uhr die Tür aufgeht, hat die Meute nur wenige Minuten Zeit, um vor die Bühne zu stürmen, da Turisas bereits die ersten Töne von „To Holmgard And Beyond“ anstimmen. Der eigentliche Opener Dead Shape Figure wurde also spontan gestrichen und so darf die Wikingerhorde das Publikum anheizen, was beim erst in die Halle kommenden Publikum relativ schwer ist. Obwohl Turisas sich alle Mühe geben und mit ihrer Bühnen-Show gegen den schlechten Sound ankämpfen, tauen die Anwesenden erst mit „One More“ auf. Mit der Humpa-Einlage können Turisas gut punkten und mit „Rasputin“ und „Battle Metal“ die Jubel-Reserven mobilisieren. Eine bessere Leistung ist unter diesen Zuständen wohl auch nicht möglich.

Rund 700 Fans warten nun auf Moonspell, die nebenbei auch gleich noch einen Soundcheck machen müssen. Gesegnet mit schlechtem Sound läutet Sänger Fernando Ribeiro nun die eigentliche Schwarze Messe ein. Begleitet von einem riesigen Dia-Background, liefert die Band vom ersten Ton eine Topleistung ab, ob nun mit Spielfreude oder Fernandos Gesang – die Leistung von Moonspell ist, den Umständen entsprechend, klasse. Das wird auch von den Fans gedankt. Besonders die Perlen „Finisterra“, „Alma Mater“ und „Fullmoon Madness“ reißen vieles wieder raus und laden zum dunklem Schwelgen ein. Leider wird auch bei Moonspell die Setlist um drei Songs gekürzt, so dass mit „Fullmoon Madness“ schon das Ende wartet. Moonspell verlassen unter Jubel die Bühne.

Nach einem derart chaotischen Abend kann man nur hoffen, dass der Headliner alles wieder rausreißt. Das ist aber leider nicht der Fall. Auch wenn Dani Filth über die Bühne fegt und Gift und Galle spuckt, kann das nicht über den noch immer miesen Sound hinweghelfen. Show-technisch machen Cradle of Filth zwar eine gute Figur, aber wenn ein Großteil der genialen Kompositionen verwaschen klingt, stößt das doch auf. Moshen geht aber immer, so dass das Publikum munter drauflos feiert, als Dani im Funkenflug der Statistenflex „Dusk and Her Embrace“ durchs Mikro faucht. Die Menge tobt dann doch.

Das Ende kommt anschließend schnell, nach insgesamt 55 Minuten beziehungsweise nur neun Songs beenden Cradle of Filth das Set mit dem uralten „Cruelty Brought Thee Orchids“. Zwar unter Jubel, aber ohne ein „Sorry“ oder eine Zugabe gehen Cradle of Filth von der Bühne.

War es das schon? Scheinbar schon. Zurück bleiben viele Fans, die an dem Abend eigentlich mehr erwartet hatten.

Birger Treimer

Bilder aller drei Bands findet ihr oben in der Galerie, die Setlists weiter unten.

Der Vergleich zum Filthfest 2008 in Osnabrück wartet hier auf euch!

Setlist Cradle Of Filth:

Shat Out Of Hell
Gilded Cunt
Dusk And Her Embrace
The 13 th Ceasar
Princible of Evil Made Flesh
Honey and Sulphur
Under Huntress Moon
Cthulu Dawn
Cruelty Brought Thee Orchids

Setlist Moonspell:

At Tragic Heights
Night Eternal
Finisterra
Southern Deathstyle
Opium
Scorpion Flower
Alma Mater
Fullmoon Madness

Turisas Setlist:

To Holmgard and Beyond
A Portage to the Unknown
The Dnieper Rapids
One More
In The Court of Jarisleif
Rasputin
Battle Metal

Weitere aktuelle Konzert-Berichte:
+ AC/DC auf ihrer BLACK ICE Tour 2009
+ Cradle of Filth riefen ihre Anhänger zum zweiten Teil der Filthfest-Tour zusammen, um beim einzigen Deutschland-Gig noch einmal den Satan anzubeten. Jener ist aber scheinbar nicht vor Ort, so dass sämtliches Equipment aufgrund eines Streiks fünf Stunden zu spät in der Markthalle ankommt. Als Konsequenz daraus verschiebt sich der komplette Show-Beginn um eine volle Stunde auf 21.00. Ärgerlich für die Fans, die nun schon seit 19.00 Uhr in der Markthalle sitzen.

Als um 21.00 Uhr die Tür aufgeht, hat die Meute nur wenige Minuten Zeit, um vor die Bühne zu stürmen, da Turisas bereits die ersten Töne von „To Holmgard And Beyond“ anstimmen. Der eigentliche Opener Dead Shape Figure wurde also spontan gestrichen und so darf die Wikingerhorde das Publikum anheizen, was beim erst in die Halle kommenden Publikum relativ schwer ist. Obwohl Turisas sich alle Mühe geben und mit ihrer Bühnen-Show gegen den schlechten Sound ankämpfen, tauen die Anwesenden erst mit „One More“ auf. Mit der Humpa-Einlage können Turisas gut punkten und mit „Rasputin“ und „Battle Metal“ die Jubel-Reserven mobilisieren. Eine bessere Leistung ist unter diesen Zuständen wohl auch nicht möglich.

Rund 700 Fans warten nun auf Moonspell, die nebenbei auch gleich noch einen Soundcheck machen müssen. Gesegnet mit schlechtem Sound läutet Sänger Fernando Ribeiro nun die eigentliche Schwarze Messe ein. Begleitet von einem riesigen Dia-Background, liefert die Band vom ersten Ton eine Topleistung ab, ob nun mit Spielfreude oder Fernandos Gesang – die Leistung von Moonspell ist, den Umständen entsprechend, klasse. Das wird auch von den Fans gedankt. Besonders die Perlen „Finisterra“, „Alma Mater“ und „Fullmoon Madness“ reißen vieles wieder raus und laden zum dunklem Schwelgen ein. Leider wird auch bei Moonspell die Setlist um drei Songs gekürzt, so dass mit „Fullmoon Madness“ schon das Ende wartet. Moonspell verlassen unter Jubel die Bühne.

Nach einem derart chaotischen Abend kann man nur hoffen, dass der Headliner alles wieder rausreißt. Das ist aber leider nicht der Fall. Auch wenn Dani Filth über die Bühne fegt und Gift und Galle spuckt, kann das nicht über den noch immer miesen Sound hinweghelfen. Show-technisch machen Cradle of Filth zwar eine gute Figur, aber wenn ein Großteil der genialen Kompositionen verwaschen klingt, stößt das doch auf. Moshen geht aber immer, so dass das Publikum munter drauflos feiert, als Dani im Funkenflug der Statistenflex „Dusk and Her Embrace“ durchs Mikro faucht. Die Menge tobt dann doch.

Das Ende kommt anschließend schnell, nach insgesamt 55 Minuten beziehungsweise nur neun Songs beenden Cradle of Filth das Set mit dem uralten „Cruelty Brought Thee Orchids“. Zwar unter Jubel, aber ohne ein „Sorry“ oder eine Zugabe gehen Cradle of Filth von der Bühne.

War es das schon? Scheinbar schon. Zurück bleiben viele Fans, die an dem Abend eigentlich mehr erwartet hatten.

Birger Treimer

Bilder aller drei Bands findet ihr oben in der Galerie, die Setlists weiter unten.

Der Vergleich zum Filthfest 2008 in Osnabrück wartet hier auf euch!

Setlist Cradle Of Filth:

Shat Out Of Hell
Gilded Cunt
Dusk And Her Embrace
The 13 th Ceasar
Princible of Evil Made Flesh
Honey and Sulphur
Under Huntress Moon
Cthulu Dawn
Cruelty Brought Thee Orchids

Setlist Moonspell:

At Tragic Heights
Night Eternal
Finisterra
Southern Deathstyle
Opium
Scorpion Flower
Alma Mater
Fullmoon Madness

Turisas Setlist:

To Holmgard and Beyond
A Portage to the Unknown
The Dnieper Rapids
One More
In The Court of Jarisleif
Rasputin
Battle Metal

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+ AC/DC auf ihrer BLACK ICE Tour 2009
+ Cradle of Filth riefen ihre Anhänger zum zweiten Teil der Filthfest-Tour zusammen, um beim einzigen Deutschland-Gig noch einmal den Satan anzubeten. Jener ist aber scheinbar nicht vor Ort, so dass sämtliches Equipment aufgrund eines Streiks fünf Stunden zu spät in der Markthalle ankommt. Als Konsequenz daraus verschiebt sich der komplette Show-Beginn um eine volle Stunde auf 21.00. Ärgerlich für die Fans, die nun schon seit 19.00 Uhr in der Markthalle sitzen.

Als um 21.00 Uhr die Tür aufgeht, hat die Meute nur wenige Minuten Zeit, um vor die Bühne zu stürmen, da Turisas bereits die ersten Töne von „To Holmgard And Beyond“ anstimmen. Der eigentliche Opener Dead Shape Figure wurde also spontan gestrichen und so darf die Wikingerhorde das Publikum anheizen, was beim erst in die Halle kommenden Publikum relativ schwer ist. Obwohl Turisas sich alle Mühe geben und mit ihrer Bühnen-Show gegen den schlechten Sound ankämpfen, tauen die Anwesenden erst mit „One More“ auf. Mit der Humpa-Einlage können Turisas gut punkten und mit „Rasputin“ und „Battle Metal“ die Jubel-Reserven mobilisieren. Eine bessere Leistung ist unter diesen Zuständen wohl auch nicht möglich.

Rund 700 Fans warten nun auf Moonspell, die nebenbei auch gleich noch einen Soundcheck machen müssen. Gesegnet mit schlechtem Sound läutet Sänger Fernando Ribeiro nun die eigentliche Schwarze Messe ein. Begleitet von einem riesigen Dia-Background, liefert die Band vom ersten Ton eine Topleistung ab, ob nun mit Spielfreude oder Fernandos Gesang – die Leistung von Moonspell ist, den Umständen entsprechend, klasse. Das wird auch von den Fans gedankt. Besonders die Perlen „Finisterra“, „Alma Mater“ und „Fullmoon Madness“ reißen vieles wieder raus und laden zum dunklem Schwelgen ein. Leider wird auch bei Moonspell die Setlist um drei Songs gekürzt, so dass mit „Fullmoon Madness“ schon das Ende wartet. Moonspell verlassen unter Jubel die Bühne.

Nach einem derart chaotischen Abend kann man nur hoffen, dass der Headliner alles wieder rausreißt. Das ist aber leider nicht der Fall. Auch wenn Dani Filth über die Bühne fegt und Gift und Galle spuckt, kann das nicht über den noch immer miesen Sound hinweghelfen. Show-technisch machen Cradle of Filth zwar eine gute Figur, aber wenn ein Großteil der genialen Kompositionen verwaschen klingt, stößt das doch auf. Moshen geht aber immer, so dass das Publikum munter drauflos feiert, als Dani im Funkenflug der Statistenflex „Dusk and Her Embrace“ durchs Mikro faucht. Die Menge tobt dann doch.

Das Ende kommt anschließend schnell, nach insgesamt 55 Minuten beziehungsweise nur neun Songs beenden Cradle of Filth das Set mit dem uralten „Cruelty Brought Thee Orchids“. Zwar unter Jubel, aber ohne ein „Sorry“ oder eine Zugabe gehen Cradle of Filth von der Bühne.

War es das schon? Scheinbar schon. Zurück bleiben viele Fans, die an dem Abend eigentlich mehr erwartet hatten.

Birger Treimer

Bilder aller drei Bands findet ihr oben in der Galerie, die Setlists weiter unten.

Der Vergleich zum Filthfest 2008 in Osnabrück wartet hier auf euch!

Setlist Cradle Of Filth:

Shat Out Of Hell
Gilded Cunt
Dusk And Her Embrace
The 13 th Ceasar
Princible of Evil Made Flesh
Honey and Sulphur
Under Huntress Moon
Cthulu Dawn
Cruelty Brought Thee Orchids

Setlist Moonspell:

At Tragic Heights
Night Eternal
Finisterra
Southern Deathstyle
Opium
Scorpion Flower
Alma Mater
Fullmoon Madness

Turisas Setlist:

To Holmgard and Beyond
A Portage to the Unknown
The Dnieper Rapids
One More
In The Court of Jarisleif
Rasputin
Battle Metal

Weitere aktuelle Konzert-Berichte:
+ AC/DC auf ihrer BLACK ICE Tour 2009
+ Cradle of Filth riefen ihre Anhänger zum zweiten Teil der Filthfest-Tour zusammen, um beim einzigen Deutschland-Gig noch einmal den Satan anzubeten. Jener ist aber scheinbar nicht vor Ort, so dass sämtliches Equipment aufgrund eines Streiks fünf Stunden zu spät in der Markthalle ankommt. Als Konsequenz daraus verschiebt sich der komplette Show-Beginn um eine volle Stunde auf 21.00. Ärgerlich für die Fans, die nun schon seit 19.00 Uhr in der Markthalle sitzen.

Als um 21.00 Uhr die Tür aufgeht, hat die Meute nur wenige Minuten Zeit, um vor die Bühne zu stürmen, da Turisas bereits die ersten Töne von „To Holmgard And Beyond“ anstimmen. Der eigentliche Opener Dead Shape Figure wurde also spontan gestrichen und so darf die Wikingerhorde das Publikum anheizen, was beim erst in die Halle kommenden Publikum relativ schwer ist. Obwohl Turisas sich alle Mühe geben und mit ihrer Bühnen-Show gegen den schlechten Sound ankämpfen, tauen die Anwesenden erst mit „One More“ auf. Mit der Humpa-Einlage können Turisas gut punkten und mit „Rasputin“ und „Battle Metal“ die Jubel-Reserven mobilisieren. Eine bessere Leistung ist unter diesen Zuständen wohl auch nicht möglich.

Rund 700 Fans warten nun auf Moonspell, die nebenbei auch gleich noch einen Soundcheck machen müssen. Gesegnet mit schlechtem Sound läutet Sänger Fernando Ribeiro nun die eigentliche Schwarze Messe ein. Begleitet von einem riesigen Dia-Background, liefert die Band vom ersten Ton eine Topleistung ab, ob nun mit Spielfreude oder Fernandos Gesang – die Leistung von Moonspell ist, den Umständen entsprechend, klasse. Das wird auch von den Fans gedankt. Besonders die Perlen „Finisterra“, „Alma Mater“ und „Fullmoon Madness“ reißen vieles wieder raus und laden zum dunklem Schwelgen ein. Leider wird auch bei Moonspell die Setlist um drei Songs gekürzt, so dass mit „Fullmoon Madness“ schon das Ende wartet. Moonspell verlassen unter Jubel die Bühne.

Nach einem derart chaotischen Abend kann man nur hoffen, dass der Headliner alles wieder rausreißt. Das ist aber leider nicht der Fall. Auch wenn Dani Filth über die Bühne fegt und Gift und Galle spuckt, kann das nicht über den noch immer miesen Sound hinweghelfen. Show-technisch machen Cradle of Filth zwar eine gute Figur, aber wenn ein Großteil der genialen Kompositionen verwaschen klingt, stößt das doch auf. Moshen geht aber immer, so dass das Publikum munter drauflos feiert, als Dani im Funkenflug der Statistenflex „Dusk and Her Embrace“ durchs Mikro faucht. Die Menge tobt dann doch.

Das Ende kommt anschließend schnell, nach insgesamt 55 Minuten beziehungsweise nur neun Songs beenden Cradle of Filth das Set mit dem uralten „Cruelty Brought Thee Orchids“. Zwar unter Jubel, aber ohne ein „Sorry“ oder eine Zugabe gehen Cradle of Filth von der Bühne.

War es das schon? Scheinbar schon. Zurück bleiben viele Fans, die an dem Abend eigentlich mehr erwartet hatten.

Birger Treimer

Bilder aller drei Bands findet ihr oben in der Galerie, die Setlists weiter unten.

Der Vergleich zum Filthfest 2008 in Osnabrück wartet hier auf euch!

Setlist Cradle Of Filth:

Shat Out Of Hell
Gilded Cunt
Dusk And Her Embrace
The 13 th Ceasar
Princible of Evil Made Flesh
Honey and Sulphur
Under Huntress Moon
Cthulu Dawn
Cruelty Brought Thee Orchids

Setlist Moonspell:

At Tragic Heights
Night Eternal
Finisterra
Southern Deathstyle
Opium
Scorpion Flower
Alma Mater
Fullmoon Madness

Turisas Setlist:

To Holmgard and Beyond
A Portage to the Unknown
The Dnieper Rapids
One More
In The Court of Jarisleif
Rasputin
Battle Metal

Weitere aktuelle Konzert-Berichte:
+ AC/DC auf ihrer BLACK ICE Tour 2009
+ Hammerfall + Cradle of Filth riefen ihre Anhänger zum zweiten Teil der Filthfest-Tour zusammen, um beim einzigen Deutschland-Gig noch einmal den Satan anzubeten. Jener ist aber scheinbar nicht vor Ort, so dass sämtliches Equipment aufgrund eines Streiks fünf Stunden zu spät in der Markthalle ankommt. Als Konsequenz daraus verschiebt sich der komplette Show-Beginn um eine volle Stunde auf 21.00. Ärgerlich für die Fans, die nun schon seit 19.00 Uhr in der Markthalle sitzen.

Als um 21.00 Uhr die Tür aufgeht, hat die Meute nur wenige Minuten Zeit, um vor die Bühne zu stürmen, da Turisas bereits die ersten Töne von „To Holmgard And Beyond“ anstimmen. Der eigentliche Opener Dead Shape Figure wurde also spontan gestrichen und so darf die Wikingerhorde das Publikum anheizen, was beim erst in die Halle kommenden Publikum relativ schwer ist. Obwohl Turisas sich alle Mühe geben und mit ihrer Bühnen-Show gegen den schlechten Sound ankämpfen, tauen die Anwesenden erst mit „One More“ auf. Mit der Humpa-Einlage können Turisas gut punkten und mit „Rasputin“ und „Battle Metal“ die Jubel-Reserven mobilisieren. Eine bessere Leistung ist unter diesen Zuständen wohl auch nicht möglich.

Rund 700 Fans warten nun auf Moonspell, die nebenbei auch gleich noch einen Soundcheck machen müssen. Gesegnet mit schlechtem Sound läutet Sänger Fernando Ribeiro nun die eigentliche Schwarze Messe ein. Begleitet von einem riesigen Dia-Background, liefert die Band vom ersten Ton eine Topleistung ab, ob nun mit Spielfreude oder Fernandos Gesang – die Leistung von Moonspell ist, den Umständen entsprechend, klasse. Das wird auch von den Fans gedankt. Besonders die Perlen „Finisterra“, „Alma Mater“ und „Fullmoon Madness“ reißen vieles wieder raus und laden zum dunklem Schwelgen ein. Leider wird auch bei Moonspell die Setlist um drei Songs gekürzt, so dass mit „Fullmoon Madness“ schon das Ende wartet. Moonspell verlassen unter Jubel die Bühne.

Nach einem derart chaotischen Abend kann man nur hoffen, dass der Headliner alles wieder rausreißt. Das ist aber leider nicht der Fall. Auch wenn Dani Filth über die Bühne fegt und Gift und Galle spuckt, kann das nicht über den noch immer miesen Sound hinweghelfen. Show-technisch machen Cradle of Filth zwar eine gute Figur, aber wenn ein Großteil der genialen Kompositionen verwaschen klingt, stößt das doch auf. Moshen geht aber immer, so dass das Publikum munter drauflos feiert, als Dani im Funkenflug der Statistenflex „Dusk and Her Embrace“ durchs Mikro faucht. Die Menge tobt dann doch.

Das Ende kommt anschließend schnell, nach insgesamt 55 Minuten beziehungsweise nur neun Songs beenden Cradle of Filth das Set mit dem uralten „Cruelty Brought Thee Orchids“. Zwar unter Jubel, aber ohne ein „Sorry“ oder eine Zugabe gehen Cradle of Filth von der Bühne.

War es das schon? Scheinbar schon. Zurück bleiben viele Fans, die an dem Abend eigentlich mehr erwartet hatten.

Birger Treimer

Bilder aller drei Bands findet ihr oben in der Galerie, die Setlists weiter unten.

Der Vergleich zum Filthfest 2008 in Osnabrück wartet hier auf euch!

Setlist Cradle Of Filth:

Shat Out Of Hell
Gilded Cunt
Dusk And Her Embrace
The 13 th Ceasar
Princible of Evil Made Flesh
Honey and Sulphur
Under Huntress Moon
Cthulu Dawn
Cruelty Brought Thee Orchids

Setlist Moonspell:

At Tragic Heights
Night Eternal
Finisterra
Southern Deathstyle
Opium
Scorpion Flower
Alma Mater
Fullmoon Madness

Turisas Setlist:

To Holmgard and Beyond
A Portage to the Unknown
The Dnieper Rapids
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+ Hammerfall + Sabaton + Bloodbound live in Wien
+ Danko Jones + Backyard Babies + Moorange live in Hamburg

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FKP Scorpio & Co. arbeiten nicht mehr mit Docks

Wer verfolgt hat, was sich in der Hamburger Musikszene seit letztem Sommer abgespielt hat, war mindestens irritiert über die Live-Clubs Docks und Grosse Freiheit 36. Die "Hamburger Morgenpost" berichtete zum Beispiel darüber, dass beide Locations auf Schwarzen Brettern unter anderem Zweifel an der Gefährlichkeit des Coronavirus gesäht haben. Nun hat sich ein Bündnis der Hamburger Musikwirtschaft mit unter anderem FKP Scorpio, Karsten Jahnke, a.s.s., Kingstar, Neuland, Semmel und Buback zusammengetan und Docks sowie Grosse Freiheit (vorerst) die Zusammenarbeit aufgekündigt. Im Wortlaut ließt sich das Statement wie folgt: "Liebes Docks, liebe Grosse Freiheit 36, mit großer und wachsender Enttäuschung haben wir…
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