Frau will kontroverses Cradle Of Filth-Shirt zerstören

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Wie wir berichteten, ist das Cradle Of Filth-T-Shirt “Vestal Masturbation“ im Moment Teil einer Ausstellung des Canterbury Museums in Christchurch, Neuseeland. Laut Radio New Zealand und TVNZ hat nun eine Frau versucht, das „Skandal-Shirt“ mit Sprühfarbe zu beschädigen.

Museumsdirektor Anthony Wright zufolge, wurde die Frau am Morgen des 17.2. aufgefordert, den entsprechenden und nur für Volljährige freigegebenen Ausstellungsbereich des Museum zu verlassen. Zuvor hatte sie den Plexiglasschaukasten mit dem Shirt bereits mit schwarzer Farbe besprüht.

Außerdem haben mittlerweile über 3000 Menschen eine Petition gegen die Ausstellung unterzeichnet, die sich gegen das Bekleidungstück ausspricht. Die Organisation Family First wandte sich sogar an die Polizei, während die YMCA nur ihren Protest zum Ausdruck brachte.

Sogar die neuseeländische Union der Steuerzahler hat das Cradle Of Filth-T-Shirt im Visier. „Wir haben nicht generell etwas gegen das Shirt, sondern wenden uns dagegen, Steuergelder für ein Ausstellungsstück aufzuwenden, das bestenfalls von geringem kulturellem oder historischem Wert ist“, wird Unionsvorstand Jordan Williams zitiert.

Museumsdirektor Wright widerspricht der Protestwelle und verweist darauf, dass es sich nur um ein Stück einer wesentlich größeren Ausstellung zur 100-jährigen Geschichte des T-Shirts als Ausdruck der Popkultur handele.

„Es hat seine Berechtigung, weil es Teil der übergeordneten Geschichte einer kulturellen Bewegung ist“, so Wright. „Wir haben uns ohnehin schon ein Bein ausgerissen, um sicherzustellen, dass niemand, der sich angegriffen fühlen könnte, mit etwas Dementsprechenden in Kontakt kommt.“

2008 wurde das T-Shirt einer masturbierenden Nonne mit der Rückenaufschrift “Jesus Is A Cunt“ in Neuseeland offiziell zensiert. Aber auch in anderen Ländern führte das Kleidungsstück schon zu Konflikten mit dem Gesetz.

So wurde in 2008 ein australischer Teenager gemäß des Summary Offences Acts von 2005 wegen der Erregung öffentlichen Ärgernisses verurteilt. Zwei weitere, ähnliche Fälle sind laut MediaWatchWatch.com für Großbritannien dokumentiert.

Dort ereignete sich in 2005 auch der Fall des damals 19-jährigen Briten Adam Shepherd, der aufgrund der englischen Anti-Hate Laws für das Tragen des Shirts verurteilt wurde. Das Gesetz untersagt das Zeigen von Motiven, die religiöse Gefühle verletzten könnten.

Die Farbattacke selbst reiht sich in eine Serie von Meldungen, die von religiös motivierten, teils widerrechtlichen Protesten gegen öffentliche Darstellungen von (vermeintlich) „anti-christlichen Symbolen“ berichten.

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