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Frau zündet zwei Kirchen in Utah an

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Was wie ein Vorfall aus dem Norwegen der Neunziger Jahre klingt, hat tatsächlich 2019 stattgefunden – allerdings in einem Städtchen namens Orem im US-Bundesstaat Utah. Dort hat die 18-jährige Jillian Nicole Robinson Berichten zufolge zwei Kirchen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (sprich: der Mormonen) angezündet. Zumindest an einen Türpfosten soll die junge Frau „Satan lebt“ geschrieben haben.

Insgesamt sei dabei ein Schaden in Höhe von 600.000 US-Dollar (535.000 Euro) entstanden. Nach ihrer Verhaftung wird Robinson Brandstiftung, Einbruch, Sachbeschädigung sowie Besitz von Einbruchswerkzeugen vorgeworfen. Laut einem Bericht des Polizei aus Orem fingen die Feuer in den frühen Morgenstunden (etwa um 2 Uhr nachts) des 30. März zu brennen an. Mittels den Feuerlöschern aus ihren Autos konnten sie die Flammen löschen.

Passend ausgerüstet

„Mehrere Beamte fingen daraufhin an, andere Kirchen in der Gegend zu überprüfen. Währenddessen sahen sie eine verdächtige Frau herumschleichen. Als sie mit ihr sprachen, entdeckten sie eine Flasche in ihrem Rucksack, die nach Benzin roch, eine Bohrmaschine, einen Edding und andere Gegenstände, die uns glauben ließen, dass diese junge Frau unser Übeltäter sei“, schrieb die Polizei auf Facebook.

Und weiter: „Als wir mit ihr sprachen, sagte sie, sie habe das Feuer nicht gelegt […], aber weil Sergeant Arnoldson und seine Begleitung nun mal die top ausgebildeten Polizeibeamten sind, die sie sind, stellten sie fest, dass das eine Lüge war.“

Dem „Daily Herald“ zufolge gab die angeklagte Jillian Nicole Robinson in ihrem Statement folgendes zu Protokoll: „Ich war wütend. Und alles, was ich wollte, war, ein kleines Feuer zu legen, doch es geriet außer Kontrolle. Ich bin abgehauen und habe mich nicht umgeschaut. Ich hatte wegen meines verrückten Lebens zuhause Lust, mit dem Feuer zu spielen. Das war kein Hassverbrechen.“ Robinson wird derzeit im Utah County Jail festgehalten, ihre Kaution beträgt 20.000 US-Dollar (17.800 Euro).

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Drei Kirchen in Louisiana in Brand gesteckt

Nachdem kürzlich in Neuseeland ein Schlagzeuger einer Black Metal-Band aufgrund von Kirchenbrandstiftung festgenommen wurde, sah sich Louisiana nun mit einem ähnlichen Fall konfrontiert. Dort erlitten drei Kirchen schwarzer Gemeinden innerhalb von zehn Tagen verheerende Brände. Der 21-jährige Holden Matthews wurde als Verdächtiger festgenommen und sitzt derzeit im St. Landry Parrish Gefängnis. Er wird beschuldigt diese drei Kirchen in Brand gesteckt zu haben, wie ABC News  berichtete. Matthews wurde verhaftet, nachdem die Ermittler am Tatort einer der Brände einen Benzinkanister fanden, der sie zu einem Walmart vor Ort führte und mit der Kreditkarte von Matthews bezahlt wurde. Louisianas Brandinspektor Butch Browning sagte gegenüber ABC News, dass die Motive noch…
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