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Golden Globe-Gewinn: Christian Bale dankt Satan

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Im Grunde wären uns die Golden Globe Awards keine Zeile wert, aber diese amüsante kleine Episode eines berühmten Schauspielers sowie die Reaktionen aus dem Lager der Church Of Satan ließen uns schmunzeln. Christian Bale erhielt einen Golden Globe für seine Darstellung des Dick Cheney im Film ‚Vice‘. „Diese Rolle bekam ich nur, weil ich absolut charismafrei sein kann“, scherzte Bale in seiner Dankesrede.

„Ich danke Satan, dass er mir die Inspiration dafür gab, wie ich diese Rolle zu spielen habe“, ließ Bale weiterhin verlauten. Die Prominenz im Saal quittierte diese Aussage mit Lachen. Der Schauspieler ist zwar vermutlich kein Anhänger der Church Of Satan, doch diese nahm diesen Ball dankend auf und vereinnahmte Bale direkt für sich:

„Für uns ist Satan ein Symbol von Stolz, Freiheit und Individualität und dient als eine metaphorische Projektion unseres größten persönlichen Potenzials von außen. Und da Mr. Bales eigenes Talent und Fähigkeiten ihm diese Auszeichnung einbrachten, ist dies angemessen. Hail Christian! Hail Satan!“

Die 1966 von Anton Szandor LaVey gegründete Glaubensgemeinschaft auf Basis der ‚Satanischen Bibel‘ hat demnach Grund zu feiern. Endlich ist es mal nicht Scientology in Gestalt von Tom Cruise oder John Travolta, die bei einer Hollywood-Preisverleihung von sich reden machen. Prominente Anhänger der Church Of Satan sind unter anderem Marilyn Manson und King Diamond.

Liz Cheneys Retoure an Christian Bale

Liz Cheney, älteste Tochter von Dick Cheney und ebenfalls US-Politikerin, zeigte sich als schlechte Verlierin. Sie twitterte einen Artikel über einen Vorfall von 2008, als Christian Bale festgenommen wurde. Damals habe der ‚Batman‘-Darsteller er mutmaßlich seine Mutter und Schwester geschlagen. Cheney kommentierte ihren Tweet mit „Satan hat ihn vermutlich auch dazu inspiriert.“

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King Diamond: „LaVey lud mich zu sich in die Church Of Satan ein.“

Das komplette Interview mit King Diamond findet ihr in der aktuellen METAL HAMMER-Februarausgabe. Bevor KING DIAMOND 2019 tatsächlich ein neues Album rausbringen, veröffentlichen sie mit SONGS FOR THE DEAD LIVE zwei Liveshows auf DVD, deren Herzstück das Referenzwerk ABIGAIL in voller Länge ist. Der perfekte Anlass also, um mit dem King über die Vergangenheit zu plaudern. Wie war es eigentlich, als du Anton LaVey getroffen hast? Das war, als wir 1989 im Rahmen unserer „Conspiracy“-Tour in San Francisco gespielt haben. LaVey lud mich danach zu sich in die Church Of Satan ein, doch ich durfte weder jemanden mitbringen noch erfahren, wo…
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