Toggle menu

Metal Hammer

Search

Geezer Butler erkennt die Musikindustrie nicht mehr wieder

von
teilen
mailen
teilen

Black Sabbath sind auf Abschiedtournee. Die Altrocker beenden ihre Karriere mit der ‘The End‘-Tour. Geezer Butler freut sich über die Reaktionen der Fans, wie er in einem Gespräch mit dem Australian Rock & Metal Institute sagt.

„Meine Erwartungen wurden übertroffen. Die Reaktion unserer Fans ist unglaublich. Die Gigs haben bisher sehr viel Spaß gemacht. Ich denke, die Leute sind besonders gespannt, weil es die letzte Chance ist, uns live zu sehen. Die Konzerte fühlen sich fast an wie eine Party.“

Nach der Tour werden Black Sabbath nicht mehr auftreten. Geezer Butler blickt zufrieden auf seine Zeit mit der Band zurück. „Es ist die richtige Zeit, Black Sabbath zu beenden. Wir hätten niemals gedacht, dass wir überhaupt so lange durchhalten würden. Ich habe das Gefühl, dass wir noch nie besser waren. Aber es ist besser, aufzuhören, wenn wir es noch draufhaben“, so der Black Sabbath-Bassist.

Vielleicht liegt das auch ein bisschen an der Schnelllebigkeit der heutigen Zeit. Im Interview mit Australian Rock & Metal Institute beklagt er sich über die heutige Musikindustrie. „Ich erkenne die Musikindustrie nicht mehr wieder. Ich glaube, heute den Durchbruch zu schaffen ist schwerer – besonders für Rock- und Metal-Bands. Von der Musik zu leben, ist sehr schwer. Im Internet veröffentlichen so viele Leute ihre Videos. Downloads machen es nahezu unmöglich, mit Musik und Live-Shows Geld zu verdienen.“

Auch wenn Black Sabbath-Anhänger bei Konzerten feiern und Geezer Butler, Ozzy und Co. Spaß bei ihren Konzerten haben, beklagt sich das Gründungsmitglied über die fehlende Begeisterung bei Shows. „Das Internet nimmt die Überraschung. Als wir angefangen haben, mussten die Leute zum Gig kommen, um uns zu sehen. Um unsere Musik zu hören, mussten sie die Vinyl oder Kassette kaufen.“

Das ganze Interview kann hier gelesen werden.

Black Sabbath: Letztes Konzert der Geschichte könnte in Birmingham stattfinden

teilen
mailen
teilen
Black Sabbath-Aufnahmen: Sharon einigt sich mit 1. Manager

Letzten Herbst war bekanntgeworden, dass Sharon Osbourne rechtlich gegen Jim Simpson, den ersten Manager von Black Sabbath, vorgeht. Simpson hatte sich um das Quartett gekümmert, als Ozzy Osbourne, Tony Iommi, Geezer Butler und Bill Ward noch unter den Namen Earth firmierten. Über all die Jahre hatte Jim Demoaufnahmen aufgehoben, die die Musiker 1969 eingespielt hatten, und die er im Alleingang als EARTH: THE LEGENDARY LOST TAPES veröffentlichen wollte. Sharon hatte ihrerseits etwas dagegen — doch nun haben sich beide Parteien geeinigt. Wieder zu Hause Dies gab die Ozzy-Witwe in der jüngsten Folge des familieneigenen Podcasts The Osbournes zu Protokoll. "Wir haben uns…
Weiterlesen
Zur Startseite