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Gene Hoglan: Jim Durkins Tod war schmerzhaft für Dark Angel

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Während des That Metal Interview Podcast sprach Dark Angel-Drummer Gene Hoglan über Gründungsmitglied Jim Durkin, der am 8. März im Alter von 58 Jahren gestorben ist. Laut eigener Aussage sei dieser wie ein Familienmitglied für ihn und die Band gewesen.

Starker Ersatz

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„Wir haben nicht mit Jims Tod gerechnet. Wir wussten, dass wir weiterhin einige Shows mit Laura Christine spielen würden“, erklärte Gene. „Doch wir haben Jims Tod nicht erwartet. Das war ein völliger Schock und eine Überraschung für uns. Wir hatten nicht den leisesten Schimmer. Es hat sich nicht konventionell entwickelt, dass wir nun mit Laura Christine eine neue Gitarristin haben. Es war kein herkömmliches ‘Okay, ein Typ ist abgetreten. Hier ist sein Ersatz.’ Es geht etwas tiefer und ist aus emotionaler Sicht herausfordernder.“

Bereits zuvor mussten Dark Angel eine Zeit lang ohne ihren Stammgitarristen auskommen, denn zwischen LEAVE SCARS (1989) und TIME DOES NOT HEAL (1991) war Jim kein Teil der Besetzung. Dieser stieß – nach seinem Ausstieg 1989 – erst wieder 2013 dauerhaft zur Band. „Das haben wir auch hinbekommen“, so Gene. „Doch wir haben nicht damit gerechnet, das Jim uns plötzlich genommen wird. […] In dieser Hinsicht war es also eine Herausforderung – zu versuchen, Shows zu spielen, die Leute zu unterhalten und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, das die Fans natürlich verdienen… Aber innerlich bricht einem das Herz.“

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Gene Hoglan ergänzte: „Bei Dark Angel sind wir alle ziemlich harte Kerle. Aber das war nicht nur ein: ‚Oh ja, ein Freund der Band ist gestorben.‘ Das ist uns im Laufe der Geschichte natürlich schon passiert […]. Dies war der Tod eines unserer direkten Familienangehörigen und es war eine große Herausforderung, damit umzugehen. […] Wir haben alle unsere schweren Momente, doch wir sind erwachsene Männer; wir wissen, wie wir diese Gefühle unterdrücken können.

Aber wir sind auch sehr gut darin, einander unsere Gefühle mitzuteilen. Wir unterstützen uns gegenseitig. So ist das, wenn man 40 Jahre lang wie eine Familie ist. Auch als Dark Angel keine aktive Band war, standen wir uns noch immer nahe. Es ist also nicht so, als hätten wir uns getrennt, alle gingen einfach getrennte Wege und hoben den Mittelfinger. So war das überhaupt nicht. Wir waren alle noch immer Freunde.“


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