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Gene Simmons: Fans sind für Niedergang der Musikindustrie verantwortlich

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Wieder spricht der Kiss-Bassist Gene Simmons in einem Interview über den Niedergang der Musikindustrie. Im Interview mit Planet Rock zeigt er sich nicht mehr nur sicher das Rock tot ist, er weiß auch wer dafür verantwortlich ist: Die Fans.

Ich mache dafür die Fans verantwortlich“, befindet die Rock-Legende. „Denn sie haben in der Masse entschieden, dass sie Musik umsonst bekommen sollten über Downloaden, Filesharing…

Kiss sei davon aber nicht betroffen. Die Band bestünde eben schon lange und hätte viel mehr Einnahmequellen, als nur den Verkauf ihrer Alben. Aber: „Ihr zerstört den nächsten Elvis und die neuen Beatles und die nächsten Kiss und den nächsten wen auch immer, denn heute muss man seine Musik kostenlos anbieten. Und wer hat das entschieden? Große Firmen? Nein, die sind dafür nicht verantwortlich.

Im Gegenteil, die Musikindustrie hätte sich immer gut um die Künstler gekümmert, hätte ihnen genug Geld zur Verfügung gestellt und hätte ihnen damit auch ihr Vertrauen geschenkt, behauptet Simmons. „Platten-Firmen waren ein Geschenk des Himmels. Ja, ja, sie sind gierig, sie sind dies und das… Aber sie müssen eben Geld verdienen, so wie ihr auch. Hätte es die Labels nicht gegeben, hätte es nie die Sex Pistols gegeben, es gäbe heute kein Punk, es gäbe einfach überhaupt nichts.“  

Für Simmons ist also ganz klar, wer die Schuld am Niedergang der Musikindustrie und der musikalischen Innovation trägt: „Es ist nicht die Industrie, es sind die Fans… es ist wirklich enttäuschend, denn sie entscheiden sich eine neue Band lieber nicht zu unterstützen. Das trifft die nächste großartige Band, die einfach keine Chance hat. Warum? Weil es da draußen keine Talente gibt? Die gibt es bestimmt. Die Fans haben es zerstört. Sie haben die Infrastruktur zerstört.

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Paul Stanley (Kiss) warnt vor Gesichtstattoos

Kiss-Sänger und -Gitarrist Paul Stanley kann an dem neuen Trend zu Tätowierungen im Gesicht wenig bis gar nichts gutes finden. Mit zwei Tweets (siehe unten) warnt der 68-Jährige ganz in der Manier eines besorgten Rock-Opas davor, sich Farbe ins Antlitz stechen zu lassen. Als abschreckendes Beispiel führt er dabei Hip-Hopper Post Malone an (mit dem Ozzy Osbourne kürzlich einen Song aufgenommen hat). Verbaute Chancen Paul Stanley postet zum einen einen Artikel von CNN, in dem davon berichtet wird, dass kürzlich einige Prominente neue Gesichtsstattoos präsentiert haben. Dazu schreibt der Kiss-Mann: "Tut es nicht." Des Weiteren kommentiert er: "Nebenbei bemerkt bin…
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