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Gene Simmons sieht Geldverdienen als „olympischen Sport“

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Kiss-Bassist und -Sänger Gene Simmons schwimmt bekanntlich im Geld. Im Lockdown hat der 72-Jährige obendrein mit dem Malen angefangen — und verkauft seine Gemälde nun für bis zu 250.000 Dollar (215.000 Euro). Dies veranlasste das People-Magazin zu der Frage, ob er wegen des Geldes mit dem Malen angefangen habe.

Wettstreit

Darauf antwortete Gene Simmons: „Nein, ich habe Geld. Es ist interessant. Für mich ist Geld zu dem geworden, was Champions bei den Olympischen Spielen machen. Sie wollen sich immer weiter verbessern, weil sie wollen, dass die Juroren höhere Nummern hochhalten.“ Mit etwas wegen des Geldes anzufangen, tue man, wenn man nicht genug Essen im Bauch hast. Da wolle man sich einfach nur ernähren, das sei eine andere Sache. „Sobald du genug [Geld] hast, ein Dach über dem Kopf und Essen im Bauch und so weiter, geht es darum, wie viel besser kann ich dies machen? Wie viel mehr kann ich das machen? Mehr wie ein Wettbewerb. Es ist anders.“

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Summa summarum könnte man also sagen: Gene Simmons betreibt das Geldscheffeln wie eine olympische Disziplin. Ohne Frage ist er ziemlich gut darin. Erst kürzlich hat er ein Luxus-Anwesen in der noblen Gegend von Beverly Hills für 16 Millionen Dollar (13,8 Millionen Euro) verkauft. Nun hat der Schminke-Rocker ein weiteres Haus zum Verkauf aufgelistet. Für seine bescheidene Bude in Las Vegas ruft der Kiss-Musiker schmale 14,95 Millionen Dollar (12,9 Millionen Euro) auf. Am 21. Oktober hat der US-Amerikaner ungefähr 50 seiner Gemälde in einer Galerie in Las Vegas präsentiert.

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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