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Ghost: Okkult-Rock und die Steuererklärung!

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Eure Bühnen-Shows, Kleidung, musikalisches Konzept und Artwork – bei Ghost wirkt vieles geplant. Inwieweit seid ihr trotz dieses scheinbaren Masterplans vom Erfolg der vergangenen Jahre überrascht gewesen?

„Zuerst waren Ghost nicht einmal eine Band, sondern ein Projekt. Eigentlich sogar nur ein einziger Song: ‘Stand By Him’. Wir dachten uns, dass es cool wäre, zwei weitere Songs zu schreiben und eine EP zu veröffentlichen. Das war im März 2008. Wir hörten uns das Ergebnis an und merkten, dass es seltsam, aber ziemlich cool klang, und dass irgendwas in der Musik ist, was gut ankommen könnte. 

 Als wir an diesem Punkt ankamen, setzten wir uns hin und sagten: „Wenn wir dieses Projekt, diese Band, wirklich machen wollen, dann machen wir es richtig: Mit fetter Show, Kostümen, das volle Programm.“ Und das mussten wir natürlich planen. Man kann diese Sachen nicht spontan entscheiden, erst recht nicht, wenn man es anonym aufziehen möchte. Sprich: Es gab natürlich einen Plan, mit dem wir uns größtmöglichen Erfolg erhofften. Aber es gab auch Dinge, die konnten wir nicht planen.”

Zum Beispiel?

„Als wir 2010 genügend Songs hatten und unsere Gründung offiziell via MySpace bekannt gaben, war nicht abzusehen, dass es über Nacht explodieren würde. Aber genau das tat es. Wirklich über Nacht. Fenriz empfahl unsere Musik, Tausende Leute schienen begeistert, und nach kurzer Zeit trugen große Musiker unsere Shirts in der Öffentlichkeit. Das konnte niemand vorhersehen. Wir hatten uns auch nicht direkt auf großen Erfolg eingestellt.

Aber ja, wir planen viel. Uns wurde eine einmalige Chance gegeben, die wir nutzen wollten. Und auf keinen Fall wollten wir sie einfach versauen, nur weil wir uns vorher nicht genügend Gedanken gemacht haben. Wir sind die Band von Anfang an sehr professionell angegangen. Wir haben ein Unternehmen gegründet, zahlen Steuern, treffen keine Abmachungen per Handschlag. Denn solche Dinge enden immer böse. Wir sind eben auch alle nicht mehr 18. Als es mit Ghost losging, war ich bereits 29 Jahre alt und habe in einigen anderen Bands gespielt. Da weiß man, wie es läuft.

Man kennt auch die Geschichten anderer Bands. Es gibt eine große schwedische Formation, ohne jetzt Namen zu nennen, die sich nach 15 Jahren auf Tour dazu entschieden hat, ein Unternehmen zu gründen. Sie durften sofort Steuern nachzahlen und sind heute bankrott. So sollte es uns nie gehen. Auch deshalb haben wir bei Ghost alles von Anfang an sorgfältig organisiert, sodass wir jetzt Spielraum haben und immer ein bis zwei Jahre im Voraus planen können.”

Noch mehr dazu lest ihr nur in der September-Ausgabe des METAL HAMMER. Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 5,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden.

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Ghost wollen britischen Ghost Vodka verklagen

Wer ein neues Produkt auf Markt bringt, muss heutzutage absolut sicher sein, dass es noch kein anderes Produkt mit demselben oder einen ähnlichen Namen gibt. Sonst hat man flugs eine Klage am Hals. Diese Erfahrung durften kürzlich auch die britischen Spirituosenbrenner von Ghost Vodka machen, wie sie per Facebook mitteilten (siehe unten). So haben Ghost der 2015 gegründeten Brennerei einen unangenehmen Brief zukommen lassen. Die Wodka-Hersteller photoshopten kurzerhand eine Flasche ihres Wässerchens in das Bild, auf dem Tobias Forge und Co. ihren gewonnenen Grammy von 2016 präsentieren. Dazu schrieben sie: "Kürzlich waren wir ziemlich verwirrt, als wir einen rechtlichen Schriftverkehr…
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