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Gibson: Gitarrenbauer ist insolvent, Gläubigerschutz beantragt

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Tradition und ein guter Name bezahlen keine Rechnungen und sind auch lange kein Garant für vernünftiges Wirtschaften: Scheinbar war der Zukauf des Lautsprecher- und Kopfhörer-Unternehmens von Philips (2014) einer der Hauptgründe für das finanzielle Desaster bei Gibson

„Schuster, bleib bei deinen Leisten!“, möchte man da rufen. Gibson sind die Pioniere der seriengefertigten E-Gitarre (seit 1936) und verkaufen pro Jahr mehr als 170.000 Gitarren in rund 80 Ländern.

Rettungsplan

Gibson kränkelten schon länger: Trotz circa 1.2 Milliarden Dollar Jahresumsatz haben sich die Schulden mittlerweile auf knapp eine halbe Million Dollar angehäuft, weswegen jetzt ein Notplan helfen soll.

Unternehmenschef Henry Juszkiewicz hat eine Umstrukturierungsmaßnahme in der Schublade, die allerdings nur greift, wenn die Gläubiger mitspielen. Angeblich seien zwei Drittel bereit dazu.

Zurück zum Kerngeschäft

Wenn dieser Plan aufgeht, könnte Gibson mit einem neuen Kredit über 135 Millionen US-Dollar rechnen, womit der laufende Betrieb der Firma gewährleistet sei. Weiterhin wolle man sich aus allen „Fremdaktivitäten“ zurückziehen und sich rein auf das Kerngeschäft – Gitarrenbau und Profi-Audiosysteme – konzentrieren.

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Studie: Festival-Armbänder sind Bakterienherd

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