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Gitarrist erhebt Vorwürfe gegen Turnstile

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Brady Ebert, Gründungsmitglied und Ex-Gitarrist von Turnstile, hat in einem Instagram-Kommentar gegen seine ehemaligen Band-Kollegen geschossen. Dabei erhebt er allerdings auch Vorwürfe der Veruntreuung von Spendengeldern. Die Band hat noch nicht darauf reagiert.

Vorwürfe

Unter einem Post des Metal-Influencers Jesea Lee kommentiert Ebert:„Niemand in Turnstile interessiert sich für Ethik oder sonstige soziale Themen. Sie bedienen nur ihr Publikum damit. Bei einem der ersten kostenlosen Konzerte behaupteten sie, alle Einnahmen würden für die medizinische Versorgung von Obdachlosen gespendet.“

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Daraufhin wirft er Frontmann Brendan Yates Veruntreuung des Spendengelds vor: „Wir haben 10.000 Dollar gesammelt und ich habe Brendan dabei beobachtet, wie er 4.000 Dollar davon klaute. Er behauptete, er müsse die Rechnung für das Merchandise begleichen, was einfach falsch ist.“ Ein Screenshot des Kommentars wurde auf Reddit hinterlegt.

Gerüchteküche

In einem weiteren Kommentar geht er auf die Kontroverse seiner Trennung von Turnstile ein. Damals hatte Medienberichten zufolge Schlagzeuger Daniel Fang eine einstweilige Verfügung gegen ihn beantragt, die jedoch vor Gericht wegen Mangel an Beweisen abgelehnt wurde. Die Band hatte sich nicht weiter dazu geäußert, und die Gerüchteküche brodelte.

Ebert schreibt: „Meine Freunde haben gegen mich eine einstweilige Verfügung beantragt. Ratet mal, was passiert ist: Sie hatten zwei Anwälte dabei und ich bin allein vor Gericht, und der Richter hat den Antrag abgelehnt, weil es keine gesetzlichen Voraussetzungen für eine einstweilige Verfügung gab.

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Das bedeutet, dass sie eigentlich keinen Grund hatten, sie zu beantragen. Es ging nur um Textnachrichten, die sie dem Richter gezeigt haben. Der Richter hat mir zugestimmt, ohne dass ich überhaupt aussagen musste. Das nächste Mal, wenn ihr Bullshit erzählt, solltet ihr mir den Scheiß erst ins Gesicht sagen“, erzählt der Gitarrist.


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