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Metal Church: Ex-Drummer Howland kritisiert Line-up-Wechsel

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Die Metal Church-Chefs Kurdt Vanderhoof und Rock Van Zandt haben kürzlich die restliche Besetzung der Band ausgetauscht. Darüber, wie das alles vonstattengegangen ist, hat sich zuletzt bereits der vorherige Sänger Marc Lopes echauffiert. Selbigem stärkt nun der frühere Schlagzeuger Stet Howland den Rücken, der die Vorgänge als „Griff ins Klo“ bezeichnet.

Mangelndes Feingefühl

In den Sozialen Medien vermischt der Trommler in einem Post private Themen mit den Geschehnissen bei seiner einstigen Formation, für die er insgesamt acht Jahre die Felle verdrosch. Zu der Gruppe gibt er schließlich zu Protokoll: „Ich muss ein Statement bezüglich der Metal Church-Situation veröffentlichen. Es ist überfällig, doch ich war einfach zu beschäftigt, positiv zu sein und Geld zu verdienen, anstatt mich mit Negativität und Drama herumzuschlagen.

Aber nachdem ich die jüngsten Interviews, Marcs Mitteilung und Kurdts Antwort gesehen habe, gibt es eindeutig viele Dinge, die gesagt werden müssen. Kurz gesagt: Marc hatte zu 100 Prozent Recht — obwohl er lediglich die Spitze des Eisbergs von Bullshit touchiert hat. Und er war viel netter, als ich es sein werde. Es gibt Wahrheiten, die erzählt werden, und Tatsachen, mit mitgeteilt werden müssen. Ich werde so freundlich sein, wie geht, aber ich werden einen Griff ins Klo sezieren und erläutern. Bleibt dran, ihr werdet es sehr bald direkt hier sehen.“

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Im The Big Truth Podcast gab Lopes kürzlich an, dass hinter den Kulissen von Metal Church einige uncoole Sachen ablaufen. „Wenn es eine Meinungsverschiedenheit gibt, sollte man sie klären – egal, ob mit Ja, Nein oder was auch immer. Aber es gab die ganze Zeit über keinerlei Kommunikation.“ Die Lage hat Marc ziemlich mitgenommen und unglücklich gemacht. Schließlich hat er schwer geschuftet gearbeitet und einiges an Passion in die Band gebuttert. Dass er von der neuen Metal Church-Besetzung über die Medien erfahren hat, erklärt sich Lopes durch einen „Mangel an Integrität“: „Das war das ultimative ,Leck mich am Arsch‘.“ Solch ein Vorgehen demonstriert für ihn „die Feigheit, sich einem der Probleme zu stellen – egal, ob gut oder schlecht“.

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Kurdt Vanderhoof kommentiert dies zuletzt auf lakonische und wenig empathische Weise wie folgt: „Wie bei jeder Band hören die Dinge manchmal einfach auf, zu funktionieren, sodass man weiterziehen muss — unabhängig von den Kosten und davon, was Leute — inklusive ehemaliger Band-Mitglieder — über einen sagen oder denken werden. So einfach ist das.“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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