Grabenschlampen: Einer für alle, alle für einen

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Das komplette Interview mit den Organisatoren der Grabenschlampen findet ihr in der METAL HAMMER-Oktoberausgabe 2019, erhältlich am Kiosk oder über diesen Link: >>www.metal-hammer.de/as-i-lay-dying<<

Besonders präsent ist die nicht als offizielle Firma geführte, sondern locker organisierte Mannschaft der selbst ernannten „Grabenschlampen“ auf Festivals wie Rockharz und Summer Breeze. Dort werden die Mitarbeiter direkt vom Veranstalter gebucht und bezahlt.

METAL HAMMER: Welche Anforderungen müsst ihr für eure Arbeit erfüllen, und wie sieht die perfekte Grabenschlampe aus?

Michael Starz: Nicht wie Mille… nein, Spaß! Körperlich gesehen ist bei uns alles vertreten – groß, klein, ­schmal, mittel, schwer… Als Grabenschlampe muss man hauptsächlich den Spirit mitbringen!

Stefan „Mille“ Ernecker: Natürlich ist nicht jeder dafür geeignet, diesen Job im Bühnengraben zu machen – das ist eine harte körperliche Belastung. Bei dieser Art von Arbeit wird einem ganz schön was abverlangt. Man braucht eine gewisse Technik, um die Leute sinnvoll runterzulupfen, damit ihnen nichts passiert. Neue Mitarbeiter werden deshalb von uns eingewiesen – wir machen das seit mittlerweile zwanzig Jahren, daher ist ein gewisser Erfahrungsschatz vorhanden.

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Deppen werden aussortiert

MH: Eine Ausbildung, Vorbereitungskurse oder Ähnliches gibt es nicht?

Mille: Nein. Wir weisen die Neuen vor Ort ein, das reicht im Normalfall. Aber zuerst müssen sie menschlich zu uns passen. Wenn wir merken, dass wir es mit einem Deppen oder gewissen politischen Neigungen zu tun haben, sortieren wir solche Leute gleich wieder aus. Manchmal passiert das erst vor Ort, da man sich dort zum ersten Mal persönlich trifft.

[…]

MH: Für euch ist das nicht ungefährlich. Welche Verletzungen sind an der Tagesordnung?

Mille: Platzwunden, Bänderdehnungen, Bänderrisse und Knieverletzungen kommen schon vor – besonders, wenn der Boden im Graben nicht eben ist und man 100 Kilo Gepäck auf den Armen hat. Im Verhältnis zu unseren Einsätzen passiert aber tatsächlich wenig. Wir weisen unsere Leute darauf hin, aufzupassen, wo sie runtergehen und einen sicheren Stand zu haben; auch festes Schuhwerk hilft dabei, das Risiko zu minimieren.

Michael: Dazu arbeiten wir immer zu zweit: Einer stützt den anderen und hilft ihm beim Heruntertreten.

Ihr bekommt METAL HAMMER 10/2019 am Kiosk oder indem ihr das Heft per Mail bestellt oder über diesen Link: >>www.metal-hammer.de/as-i-lay-dying<< Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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