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Guns N’ Roses: Steven Adlers neue Drogen-Storys

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Nachdem Steven Adler auf Guns N‘ Roses‘ „Not In A Lifetime“-Tour bei nur ganz wenigen Auftritten ein bisschen mitmachen durfte und sich darüber öffentlich beschwerte, kurz darauf allerdings von irgendwoher offensichtlich einen Maulkorb verpasst bekam, ist er nun wieder bester Dinge.

Auf besagter Tour hatte Adler Gastauftritte in Cincinatti, Nashville und Los Angeles, er spielte ‚Out Ta Get Me‘ und ‚My Michelle‘ zusammen mit seinen früheren Band-Kollegen. „Ein Traum wurde wahr“, so der Drummer.

Besser als Heroin

„Vor so vielen Leuten auf der Bühne zu sein und diese Liebe zu erfahren… In einem Club bekommt man Liebe, aber in einem Stadion, wo 100.000 Leute deinen Namen schreien, ist ein absoluter Höhepunkt, von dem man nicht mehr runterkommt. Schlimmer als Heroin. Gleichzeitig besser und schlechter als Heroin“, lacht Adler, der jahrelang abhängig war, entzogen hat, aber immer wieder rückfällig wurde und sogar einen Schlaganfall erlitten hat.

Der seit einigen Jahren cleane Schlagzeuger arbeitet an einer zweiten Biografie (die erste, ‚My Appetite For Destruction‘, erschien 2010), in der er unter anderem davon berichtet, mit Lars Ulrich gekokst zu haben…

Axl Rose hat geweint

In einem Interview mit Loudwire (siehe Video unten) erzählte Adler noch eine alte Guns N‘ Roses-Story: Er hätte von einer Stripperin „braunes Pulver“ ins Bier geschüttet bekommen. Als er irgendwann im Krankenhaus wieder aufwachte, sei aus jeder Öffnung seines Körpers Holzkohle gekommen (Holzkohle ist ein sehr wirkungsvolles natürliches Heilmittel gegen Vergiftungen). Er habe zur Seite geblickt und Axl Rose gesehen, der seine Hand gehalten und geweint habe, weil er dachte, Adler würde sterben.

Seht hier das komplette Interview von den Loudwire Music Awards:

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Die METAL HAMMER November-Ausgabe 2017: Till Lindemann, Metallica, Trivium, Samael u.v.a.

Thomas Sonder schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Michael Andrew „Duff“ McKagan, geboren vor genau 62 Jahren in Seattle, ist einer dieser Musiker, deren Lebenslauf sich liest wie ein wilder Ritt durch die Rock-Geschichte. Ein Bassist, der nie nur Bassist war. Ein Typ, der bis heute sinnbildlich für den Geist von Guns N’ Roses steht: roh, ungeschliffen, unkaputtbar. Kindheit und Jugend Aufgewachsen als jüngstes von acht Kindern in einem Arbeiterviertel Seattles lernte McKagan früh, dass man sich im Leben durchbeißen muss. Mit 15 jobbte er bereits in Nachtclubs, verließ nach der 10. Klasse die Schule und stürzte sich kopfüber in die Musikszene der Stadt. Seinen Spitznamen „Duff“ trug…
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