Toggle menu

Metal Hammer

Search

Guns N’ Roses: Steven Adler rechnet mit Reunion ab

von
teilen
mailen
teilen

Er wünschte sich seit 25 Jahren diese Reunion: Als Guns N’ Roses auf ihre Not In This Lifetime-Tour gingen, verzichteten sie fast gänzlich auf ihren ehemaligen Schlagzeuger. Er spielte nur bei einer Handvoll der insgesamt 99 Shows und dann auch nur einen oder zwei Songs. Davon ist Steven Adler offenbar mehr als nur enttäuscht. In einem Interview in der Radiosendung „Trunk Nation“ rechnet er jetzt knallhart ab.

„Ich stehe genau hier!“

„Das letzte Jahr war einfach zu hart“, erklärt Adler im Interview. Niemand hätte so sehr von der Guns N’ Roses-Reunion geträumt, wie er. Dann nach 25 Jahren das harte Erwachen:

Sie ließen mich extra zu ein paar Shows kommen und dann nur einen oder zwei Songs spielen. Danach musste ich am Rand der Bühne stehen und zusehen, wie Frank (Ferrer, der aktuelle Guns N’ Roses-Schlagzeuger; Anm. d. A.) meine Songs spielt. Ich dachte mir nur „Alter, warum zum Teufel lasst ihr mich nicht spielen? Ich stehe genau hier! Lasst mich die Songs spielen“ – Doch niemand scherte sich anscheinend um Adler.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Hoffnung

Eine Zukunft mit Guns N’ Roses könne Adler sich dennoch vorstellen. Zwar hätte ihm bis heute niemand erklären können, warum er bei der Not In This Lifetime-Tour im Grunde übergangen wurde, doch seine Spiritualität – Adler praktiziert die Lehre der „Four Agreements“ – helfe ihm, nicht nachtragend zu sein.

Seine Hoffnung legt der ehemalige Schlagzeuger dabei auf einen Manager der Band: Fernando Lebeis.

Er hat ein paar gute Ideen für, hoffentlich, diesen Sommer parat“, denkt Adler. Nochmal würde er dann nicht als Teil von Guns N’ Roses übergangen, hofft er. „Im Juli feiert APPETITE FOR DESTRUCTION sein dreißigstes Jubiläum. Ich weiß zwar nicht genau, was geplant ist, aber er ist ein guter Typ und ich glaube, er wird das richtige tun…“

teilen
mailen
teilen
Sepultura: Keine Reunion mit den Cavalera-Brüdern

Beinahe zehn Jahre bildeten Andreas Kisser, Paulo Xisto Pinto Jr., Igor und Max Cavalera Sepultura. Nach Streitigkeiten – über die Jahre wurden verschiedene Gründe genannt – verließ Max Cavalera 1996 die Band und gründete Soulfly. Igor Cavalera ging zehn Jahre später ebenfalls. Unter ihrem Familiennamen musizierten die Brüder fortan wieder gemeinsam. Sepultura befinden sich hingegen nun schon seit Monaten auf einer umfangreichen Abschiedstournee, mit der sie im Sommer auch in unsere Breitengrade kommen. Das finale Konzert soll hingegen in ihrer Heimat Brasilien – genauer in São Paulo – stattfinden. Dafür hätten Kisser und seine Kollegen die einstigen Begründer der Band…
Weiterlesen
Zur Startseite